Episode 05: Ein neuer Anfang

Ein neuer AnfangWeil sie mit ihrem Einsatz dazu beigetragen hat, einen Bürgerkrieg innerhalb der Föderation zu verhindern, erhält Captain Lairis das Kommando über die USS DEFENDER.
Während eines Testfluges empfängt Lairis den Notruf einer cardassianischen Forschungsstation, die von Klingonen angegriffen wurde. Unter den Überlebenden befindet sich Glinn Belora Karthal, eine scheinbar geistesgestörte cardassianische Offizierin, die mit einem gestohlenen Shuttle aus einem Hospital der Sternenflotte geflohen ist.
Doch die Rettungsoperation erweist sich als Wegkreuzung des Schicksals, denn die DEFENDER gerät unerwartet zwischen die Fronten des Cardassianisch-Klingonischen Krieges.
Um ihr Schiff und den Waffenstillstand zwischen Föderation und Klingonen zu retten, müssen Captain Lairis und ihr Erster Offizier bis zum Äußersten gehen. Dabei stellt sich heraus, dass eine Macht im Hintergrund sie als Schachfiguren für einen perfiden Plan missbrauchen will. …

Status:  Fertig

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2. Kapitel: Die Jagd

In der Nacht waren Karthals Träume beängstigend und wirr. Sie rannte nackt durch eine unwirkliche, tote Landschaft. Der Himmel leuchtete violett in der Abenddämmerung. Drei Monde verbreiten ein fahles, milchiges Licht. Es war der Himmel ihrer Heimatkolonie auf Korva zwei. Aus dem schwarz asphaltierten Boden ragten allerlei bizarre Metallkonstruktionen, bestückt mit Tausenden blinkenden Lichtern, umrankt von hunderten endlosen Strom-, Gas-, und Plasmaleitungen … ein vollkommen unübersichtliches Gewirr. Es sah aus, als hätte jemand den Maschinenraum eines großen Kriegsschiffes ausgeschlachtet, um damit seine reichlich abgehobenen Vorstellungen von Kunst umzusetzen. Flüchtig erinnerte sie sich, dass sie so etwas Ähnliches schon einmal gesehen hatte: Der Künstler war ein Kressari mit fanatisch glänzenden dunklen Augen, reich und verrückt genug, einen ganzen Mond für seine Ausstellung zu mieten.
Das leise Summen der Emitter ergab eine monotone, gleichförmige Sinfonie, die auf Karthal wahrscheinlich beruhigend gewirkt hätte, wäre ihre Sinneswahrnehmung nicht völlig von Angst überflutet gewesen. Ihre Lungen brannten höllisch, ihre Beine schmerzten und irgendetwas perforierte ihre Leistengegend mit Hunderttausenden von spitzen Nadeln. Doch wenn sie stehenblieb, würde man sie fangen und die schmerzhaftesten, widerlichsten Dinge mit ihr anstellen.
Wer würde sie fangen?
Es spielte keine Rolle. Sie musste rennen, immer weiter laufen … Aber sie wurde mit jedem Schritt langsamer. Die Erschöpfung forderte ihren Tribut und die Wege durch den seltsamen technischen Dschungel wurden zusehends enger und verschlungener. Karthal achtete sorgsam darauf, dass sie keine der Gerätschaften berührte. Vielleicht würde sie einen tödlichen Stromschlag erhalten, wenn ihre nackte Haut irgendwelches Metall streifte. Vielleicht würde der ganze Planet explodieren, wenn sie gegen eine dieser Konsolen stieß. Notgedrungen verlangsamte sie ihr Tempo, bewegte sich in einem diffizilen Slalom zwischen den Konstruktionen hindurch … es verlangte ihre gesamte Konzentration und Wendigkeit, obgleich ihre körperlichen Ressourcen im Grunde längst verbraucht waren. Als ihre langen Haare sich in einer rostigen Drahtantenne verfingen, kam sie für einen Augenblick zum Stehen. Unvermittelt schossen meterlange schwarze Tentakel aus dem Asphalt, schlangen sich um ihre Beine, ihre Taille, ihren gesamten Körper.
Etwas stimmte nicht. Diese Tentakel waren hier völlig fehl am Platz … sie fühlten sich warm an … und schleimig … sie lebten … und schnürten ihr fast die Luft ab. Sie wollte sich diese Dinger vom Körper reißen, doch sie fand ihre Hände nicht. Sie waren keineswegs unter Tentakeln begraben, sondern schlicht und einfach nicht vorhanden! So als hätte sie nie Arme gehabt … Karthal stieß einen schrillen, entsetzten Schrei aus. Aber das war noch lange nicht das Schlimmste … All die monströsen Blechtürme um sie herum begannen auf einmal zu schmelzen. Ein gigantischer Lavastrom aus geschmolzenem, glühend heißem Metall kam ihr entgegen gewalzt. Und sie konnte sich beim besten Willen nicht von der Stelle rühren!
„Jetzt ist es wohl schwierig, die Knöpfchen deiner Fernbedingung zu drücken – nicht wahr, Belora?“ fragte eine wohlbekannte Stimme.
Der menschliche Maquis, den Karthal gefoltert hatte, stand plötzlich vor ihr und grinste arrogant. Im Gegensatz zu ihr trug er noch seine Kleidung und dass der Lavastrom hinter ihm näher rückte, schien ihn nicht zu stören. Karthal wand sie verzweifelt, aber die Tentakel gaben kein bisschen nach. Aus der Ferne erklang Jilano Madreds raues, triumphierendes Lachen …
Dann ertönte zum Glück das Wecksignal. Karthal rechnete damit, dass ihr Opfer sie nun regelmäßig in ihren Alpträumen aufsuchen würde. Das hatte sie wohl verdient und damit würde sie leben müssen.
Womit sie nicht leben konnte, war Inarans Reaktion, als sie ihm in der Kampffliegerbucht über den Weg lief. Er warf ihr aus der Ferne einen scheelen Blick zu und stieg unverzüglich in seinen  Jagdflieger … verschwand in seinem Inneren wie im Bauch eines gefräßigen Raubfischs.
Sie lief ihm nach und ihre Lippen formten ein lautloses „Es tut mir Leid!“ … aber das Schott hatte sich bereits geschlossen.
Sie blinzelte die Tränen weg, setzte sich hinter das Steuer ihres eigenen Jägers und gab den Befehl zum Start. „Die Dreckskerle werden sich wünschen, sie wären nie geboren worden!“ fügte sie grimmig hinzu.
Aus den Comm-Systemen erklang ein vielstimmiges, entschlossenes „Jawohl!“
Dieser verdammte Maquis zerstörte nach und nach alles, was ihr wichtig war. Wie sollte sie Inaran erklären, weshalb sie auf seine Anrufe nicht reagiert hatte? Dass sie, statt einen romantischen Abend mit ihm zu verbringen, gezwungen worden war, einen Gefangenen zu foltern? Sie hätte sich damit herausreden können, dass Glinn Madred ihr den Befehl erteilt hatte, aber das wollte sie nicht. Inaran hatte sich nie hinter seinen Befehlen versteckt. Rekelen erst recht nicht. Und Yanar offensichtlich auch nicht.
Zu Beloras Gefühlsbrei mischte sich nun eine irrationale Eifersucht auf Inarans tote Frau. Sie selbst würde nie den Mut und die Konsequenz einer Rekelen Matar aufbringen, die für ihre Überzeugungen in den Tod gegangen war.
Das Schlimmste an Karthals völlig ungewohnter Attacke von Selbstzweifeln war die Tatsache, dass sie sie umsonst ertragen musste. Kein einziges relevantes Wort hatte sie aus dem Schnösel herausbekommen! Keine noch so unbedeutende Information!
Glinn Karthal konzentrierte sich auf ihren Wunsch nach Rache, während ihr Abfangjäger mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Badlands raste. Der militärische Geheimdienst war den Kalrak-Nor-Attentätern auf der Spur und hatte einen von ihnen bereits identifiziert. Belora war der Pfeil, abgeschossen von Jilanos unerbittlicher Hand, in den Weltraum geschleudert von der Macht einer straffen, harten Sehne. Sie war stolz auf die Schärfe und Präzision, mit der sie ins Ziel vorstoßen konnte. Es hatte sie nie gestört, dass ein Pfeil nur ein Werkzeug war. Ihre Antipathie gegen Gul Lemak spielte keine Rolle. Schließlich jagte sie einen Mörder, der nicht nur Lemak, sondern  dreiunddreißig weitere Cardassianer auf dem Gewissen hatte.
Das Schiff des flüchtigen Maquis-Terroristen war erstaunlich schnell. Karthal und fünf ihrer besten Piloten hefteten sich an seine bläulich leuchtenden Antriebsgondeln, bereit, es einzukesseln und kampfunfähig zu schießen. Karthals Phaserstrahlen bohrten sich immer wieder in seinen Rumpf und die Schilde hielten sie mehr schlecht als recht ab. Das Phaserfeuer des Maquis kam schwach und sporadisch, keine ernst zu nehmende Gefahr für das cardassianische Jagdgeschwader. Dann hörte er gänzlich auf zu feuern und beschleunigte.
„Er buttert sämtliche Energie in die Schilde und den Antrieb“, stellte Karthal fest.
„Können wir ihn einholen?“
„Sicher“, meinte Karthal. Doch der Abstand zwischen ihnen verringerte sich nur unwesentlich.
„Mist, er verzieht sich in die Badlands!“ rief Borain über die Com-Anlage.
Karthal horchte auf, zumal die gefürchteten Plasmafelder bereits auf ihrem Sichtschirm angezeigt wurden. „Das kann er doch nicht machen! Ist der Kerl denn lebensmüde? Nach meinen Sensoren braut sich gerade ein besonders schwerer Plasmasturm zusammen!“
„Vielleicht hat er ja keine Sensoren – oder keine besonders guten.“
„Oder er lässt sich lieber umbringen als gefangen nehmen“, erwiderte Belora nachdenklich.
„Sieht so aus, als hätten Sie recht“, sagte Borain. „Er nimmt Kurs auf die Badlands.“
„Verdammt! Ich habe keine Lust, in diese Plasmasuppe zu fliegen!“
„Madreds Befehle waren eindeutig: Wir können ihn nicht einfach entwischen lassen!“
„Das hatte ich auch nicht vor“, entgegnete Karthal. „Aber Madred hat nicht gesagt, dass wir uns alle an diesem Wahnwitz beteiligen müssen.“
„Was wollen Sie damit andeuten?“ hakte Nerak, ein anderer von Karthals Piloten, nach.
„Ein Jagdflieger reicht, um das Maquis-Schiff fertig zu machen, zwei wären natürlich effizienter. Mehr als zwei in diese Hölle zu schicken, hieße, unnötig Leben aufs Spiel zu setzen. Borain und ich werden als erste in die Badlands vorstoßen. Wenn wir in einer halben Stunde nicht zurück sind, können Sie davon ausgehen, dass wir versagt haben. Dann werden Sie, Nerak, und Tolan Ihr Glück versuchen – vorausgesetzt, dass der Plasmasturm die Stärke fünf nicht überschritten hat. Sonst könnten Sie nämlich gleich den Knopf für die Selbstzerstörung drücken.“
„Verstanden, Ma’am“, erwiderte Nerak.
„In einer halben Stunde wird der Maquis über alle Berge sein“, gab Borain zu bedenken.
„Das Maquis-Schiff kann in den Plasmastürmen noch schlechter manövrieren als wir. Es wird in einer halben Stunde nicht weit kommen – falls es dann überhaupt noch in einem Stück ist.“
Borain fand das Argument einleuchtend.
„Traktorstrahl bereit. Phaser bereit. Photonentorpedos bereit. Schilde auf Maximum.“
„Traktorstrahl bereit. Phaser bereit. Photonentorpedos bereit. Schilde auf Maximum“, wiederholte Borain.
Der Nebel, der das Maquis-Schiff soeben verschluckt hatte, leuchtete unheilverkündend.
„Kurs auf die Badlands nehmen. Voller Impuls“, befahl Karthal, und die beiden Abfangjäger stürzten sich in die glühende Entropie.
Plasmaschlieren wirbelten wie Tornados durch den Raum, tauchten völlig unerwartet aus dem bräunlich-rosa Nebel auf … es erforderte eine Art sechsten Sinn, ihnen auszuweichen. Karthal erkannte, wie irrsinnig es gewesen wäre, mit der Relitek in dieses Inferno zu fliegen. Wenn selbst ein flexibler, kleiner Jagdflieger Probleme hatte, unbeschadet durch die Plasmastürme zu navigieren, war es für einen Kreuzer der Galor-Klasse nahezu unmöglich. Gul Evek vom Vierten Orden hatte bei einem solchen Wagnis eine gesamte Schiffssektion und über dreißig Crewmitglieder verloren. Das Maquis-Schiff, das er damals verfolgt hatte, war seit fast einem Jahr verschollen. Im Grunde hätte Evek sich nur entspannt zurückzulehnen und die Plasmastürme für sich arbeiten lassen müssen. Genau wie wir, dachte Karthal. Sie wollte jedoch nicht herausfinden, wozu Madred fähig war, wenn einer ihrer Offiziere seine Pflicht vernachlässigte.
„Ich erkenne Trümmer“, verkündete Borain.
„Stammen sie von einem Maquis-Schiff?“
„Das lässt sich nicht exakt feststellen. Moment … es gibt eine Resonanzspur des Warpkerns. Föderations-Signatur.“
„Also hat es ihn erwischt“, stellte Karthal nüchtern fest.
„Madred wird ziemlich enttäusch sein, wenn wir ohne Gefangenen zurückkehren.“
„Wir haben getan, was wir konnten“, gab Karthal zurück. „Los, verschwinden wir, bevor es uns genauso ergeht wie dem Maquis.“
„Kurs programmiert.“ Borain wartete auf die Rückmeldung von Karthal – und hielt entsetzt den Atem an. Direkt unter Karthals Jagdflieger schoss eine Plasmasäule aus den Nichts empor,  sekundenschnell. Karthal vermochte nicht rechtzeitig zu reagieren. Ihr Kampfflieger wurde in hohem Bogen durch die Badlands geschleudert, überschlug sich, ein anderer „Tornado“ streifte sie und die linke Tragfläche ging in Flammen auf. Ein makaberes, tödliches Ballspiel.
„Karthal?“ Borains Stimme war voller Besorgnis. „Karthal, melden Sie sich!“
„… kann nicht manövrieren …“
„Sind Sie wohlauf?“ Borain wagte nicht zu atmen, als er auf ihre Antwort wartete.
„Ja, ich bin nur … habe ein Eindämmungsfeld …“
Borain war unendlich erleichtert, allein wegen der Tatsache, dass Karthal noch lebte. Doch die knisternden, rauschenden Interferenzen würgten ihre Stimme ab und er fluchte leise.
„Halten Sie durch, Ma’am! Ich hole Sie da raus!“
Karthal trieb wehrlos zwischen den Plasmastrudeln. Sich zu ihr durchzuschlagen, erforderte höchste Konzentration und ein fast übernatürliches Geschick. Die Abstände zwischen den Wirbeln wurden immer kürzer, die Ausbrüche heftiger, heimtückischer … Der Plasmasturm hatte inzwischen Stärke sechs erreicht, wenn nicht sogar sieben. Er beeinträchtigte nun auch die Funktion der Sensoren und der Com-Anlage. Karthals Jagdflieger verschwand immer wieder von seiner Anzeige. Halten Sie durch, Belora! wiederholte der junge Pilot in Gedanken.
Er wollte gerade den Traktorstrahl aktivieren, doch auf einmal jagte eine Plasmasäule an seinem Fenster vorbei, weniger als einen Meter entfernt. Blitzschnell schlug er einen Haken und das Herz rutschte ihm in die Hose.
„Belora?“ rief er immer wieder. „Belora!“
Aus der Com-Anlage kam nichts als dieses penetrante Rauschen.
Dann lichtete sich das rötlich-braune Plasmafeld und gab den Blick auf einen Planeten frei, direkt unter ihm, groß genug, um eine Atmosphäre zu halten. Klasse L, dem Aussehen nach.
Vielleicht sollten sie einfach notlanden, bis der Sturm nachließ.
Doch da warf ihn eine Plasmaentladung aus der Bahn, und es kostete ihn seine gesamte Kraft, die Kontrolle über den Jagdflieger zu behalten.
Karthal war es unterdessen gelungen, die manuelle Steuerung zu aktivieren – aber das nützte ihr nicht viel. Der Planet unter ihr nahm ihren gesamten Sichtschirm ein. Sie sah ihn sogar noch, wenn sie die Augen schloss. Seine massive, bedrohliche Präsenz verdrängte ihre Gedanken, ihre letzten Gedanken … Ihre Kehle fühlte sich an wie zugeschnürt.
Sollte das etwa ihr Ende sein? Auf dieser elenden Staubkugel zu zerschellen? Nein, das war einfach nicht fair, das war einfach nicht richtig! Sie war gerade dabei gewesen, ihr Leben aufzubauen, ihre Karriere … Sie hatte eine Familie, einen zehnjährigen Sohn und einen Ehemann, der auf sie angewiesen war! Und Inaran … wenn sie in den Badlands krepierte, hatte er niemanden mehr.
Nein, das konnte sie nicht zulassen! Sie würde ihre gesamten Fähigkeiten als Pilotin einsetzen, um den Aufprall abzumildern. Sie musste es einfach schaffen! Verfluchte Badlands, verfluchter Maquis, verfluchte Glinn Madred und ihr unersättlicher Ehrgeiz!
Das verhaltene Glühen der Wände jagte ihr Angst ein. Das Energiefeld, das sie errichtet hatte, als ihre Tragfläche in Flammen aufgegangen war, schützte sie. Aber sobald es versagte … Nein, über bestimmte Dinge durfte man einfach nicht nachdenken!
Borains Traktorstrahl griff ins Leere. Fassungslos beobachtete der junge Pilot, wie Karthals Jagdflieger rötlich zu glühen begann und dann hinter dem Schleier der Atmosphäre verschwand. Hoffentlich war das Eindämmungsfeld, von dem sie gesprochen hatte, noch stabil! In den Atmosphäre zu verglühen, war ein grausamer Tod, den er Belora nicht wünschte.
Vom Mut der Verzweiflung gepackt, versuchte er, Karthal zu folgen, doch sein Computer sagte ihm, dass der Kampfflieger nicht mehr fähig war, in der Atmosphäre zu manövrieren. Offenbar hatte die Plasmaentladung sein Triebwerk beschädigt.
„Ach Scheiße!“ brüllte er frustriert. Wie sollte er nur heil durch den Plasmasturm fliegen, wenn er nicht einmal in dieser läppischen Atmosphäre …
Hätte ich doch nur den Traktorstrahl … wenn ich diesem verdammten Wirbel nicht ausgewichen wäre… Nein, er durfte sich keine Vorwürfe machen … nicht jetzt!  „Wenn du nicht ausgewichen wärst, dann wärst du jetzt tot“, sagte er laut und deutlich zu sich selbst.
Schuldgefühle konnten seinen Tod bedeuten – oder Gefühle überhaupt. Er musste zurück. Unbedingt. Er vermochte Karthal nicht zu retten.
Aber vielleicht war jemand anderes dazu imstande.

TO BE CONTINUED …

© 2009 by Adriana Wipperling

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