{"id":89,"date":"2007-05-06T15:34:04","date_gmt":"2007-05-06T14:34:04","guid":{"rendered":"http:\/\/st-defender.de\/blog\/defender\/?p=89"},"modified":"2013-09-12T20:10:48","modified_gmt":"2013-09-12T20:10:48","slug":"episode-03-hinter-der-maske-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/st-defender.de\/?p=89","title":{"rendered":"Episode 03: Hinter der Maske &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"lightbox\" href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/defender_ep_03.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Hinter der Maske\" src=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/defender_ep_03.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hinter der Maske\" width=\"30%\" height=\"30%\" \/><\/a><\/p>\n<p>Durch Zufall erfahren Jerad und T&#8217;Liza von Laytons Vorhaben, den unbequemen Captain Sisko als Wechselbalg zu &#8222;entlarven&#8220;. Auf der Suche nach Beweisen werden sie verhaftet und landen in einer Arrestzelle der USS LAKOTA, zusammen mit der abtr\u00fcnnigen &#8222;Red Squad&#8220;-Kadettin Kilari Kayn.<br \/>\nDie USS CASABLANCA wird derweil zum Patrouillendienst an der cardassianischen Grenzeabkommandiert. Ein Befehl Admiral Laytons bringt sowohl Prescott als auch Lairis ineinen schweren Gewissenskonflikt. Der Captain schmiedet schlie\u00dflich einen gewagtenPlan &#8211; und begibt sich selbst in t\u00f6dliche Gefahr &#8230;<\/p>\n<p><strong> <\/strong>Status:\u00a0 fertig<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.treknews.de\/treknews\/newspro-treknews\/static\/123282324327278.php\" target=\"_blank\">Diese Episode bei TrekNews<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/st-defender_ep03.pdf\" target=\"_blank\">Download <\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong><br \/>\n 1. Kapitel: Ein k\u00fchner Plan<\/strong><\/p>\n<p>Admiral Layton blickte von einem Datenpadd auf, als Captain Erica Benteen sich r\u00e4usperte. \u201eSie wollten mich sprechen, Sir?\u201c<br \/>\nDer Admiral erhob sich und deutete ein L\u00e4cheln an. \u201eSetzen Sie sich doch.\u201c Benteen gehorchte. \u201eUnsere Techniker sind der L\u00f6sung schon ganz nahe \u2026 wenn alles gut geht, haben wir heute Abend wieder Strom.\u201c<br \/>\nCaptain Benteen l\u00e4chelte erleichtert. \u201eDas freut mich, Sir!\u201c<br \/>\nLayton spazierte in seinem B\u00fcro auf und ab und strich nachdenklich \u00fcber seinen Bart. \u201eSobald die Energieversorgung wieder funktioniert, senden wir einen Bericht \u00fcber die Entf\u00fchrung von Captain Lairis und Kadett Kitamura auf allen Datenkan\u00e4len. Das Volk der Erde soll wissen, mit welchem Feind es zu tun hat. Vor allem d\u00fcrfen die Leute nicht vergessen, was die Sternenflotte tagt\u00e4glich f\u00fcr sie riskiert \u2013 trotz aller \u2026 tragischen Fehler, die von nervlich \u00fcberlasteten Offizieren wie Lieutenant Gregor Beck begangen wurden.\u201c Er warf der jungen Frau einen ernsten Blick zu. \u201eLairis und Kitamura haben ein Martyrium hinter sich, dass sich die meisten Erdbewohner nicht mal vorstellen k\u00f6nnen: Als sie sich in tr\u00fcgerischer Sicherheit wiegten, wurden sie von Wechselb\u00e4lgern entf\u00fchrt, in einer toten Stadt gefangen gehalten und stundenlang gefoltert \u2026 trotzdem haben Sie dem Feind keine Informationen preisgegeben. Auch das muss unbedingt erw\u00e4hnt werden \u2026 Speichern Sie es!\u201c<br \/>\nBenteen speiste die Worte in ihr Datenpad. \u201eAber die Sache mit dem Virus \u2026\u201c<br \/>\n\u201eDarf selbstverst\u00e4ndlich nicht bekannt werden. Aber vergessen Sie nicht: gefoltert! Dieses Wort darf auf keinen Fall fehlen. Haben Sie alles?\u201c<br \/>\nBenteen nickte.<br \/>\n\u201eEinwandfrei! Schicken Sie das Ganze an die Presseabteilung.\u201c<br \/>\nF\u00fcr einen Moment stieg \u00c4rger in Benteen hoch, weil der Admiral sie immer noch wie seine Adjutantin behandelte, obwohl sie inzwischen Captain war. Aber sie lie\u00df sich nichts anmerken.<br \/>\nLayton packte ihr ein zweites Padd obendrauf. \u201eUnd das bringen Sie bitte zum Personalb\u00fcro.\u201c<br \/>\n\u201eWas ist das?\u201c fragte sie neugierig.<br \/>\n\u201eCaptain Lairis\u2019 Versetzungsurkunde.\u201c<br \/>\n\u201eVersetzung? Wohin?\u201c<br \/>\n\u201eSie darf nahe der Entmilitarisierten Zone Patrouille fliegen, sobald die Energie wieder eingeschaltet ist. Glauben Sie mir: als Heldin im Fernsehen ist diese Frau wesentlich n\u00fctzlicher, als wenn sie in Fleisch und Blut auf der Erde ruml\u00e4uft.\u201c<br \/>\n\u201eDas glaube ich Ihnen aufs Wort!\u201c Benteen schmunzelte. \u201eIch h\u00e4tte zu gern ihr Gesicht gesehen, als sie erfahren hat, dass sie nicht das Kommando f\u00fchren darf! So gro\u00dfkotzig, wie sie mir gegen\u00fcber aufgetreten ist, sah sie sich ja schon als Retterin der Welt!\u201c<br \/>\nLaytons Miene verfinsterte sich. Er war ein Mann, der zu seinen Entscheidungen stand \u2013 selbst wenn er sie heimlich bereute. Die ganzt\u00e4gige Ausgangssperre war so eine Entscheidung. Nun wurde das Volk wenigstens gut versorgt und er brauchte nicht \u00f6ffentlich zur\u00fcckzurudern. Layton h\u00e4tte es niemals zugegeben, doch insgeheim war er Lairis dankbar. Ein scheu\u00dfliches Gef\u00fchl! \u201eEs war ihre Idee. Ohne sie h\u00e4tte dieser schamlose Akt der Sabotage noch mehr Leben fordert\u201c, erwiderte der Admiral streng. \u201eAllerdings w\u00fcrde ich die USS DEFENDER nie einem Captain geben, der nicht mein vollstes Vertrauen genie\u00dft. Daf\u00fcr steht zuviel auf dem Spiel.\u201c<br \/>\n\u201eUnd ihr Ingenieur? Vertrauen Sie dem?\u201c<br \/>\n\u201eNicht wirklich. Aber Lieutenant van de Kamp steht in dem Ruf, ein Pragmatiker zu sein. Er wurde vor vollendete Tatsachen gestellt und vielleicht versteht er sogar deren Sinn. Auf alle F\u00e4lle wird er den Mund halten, um sich nicht selbst in Schwierigkeiten zu bringen.\u201c<br \/>\n\u201eHoffen wir es!\u201c<br \/>\n\u201eSie d\u00fcrfen wegtreten, Captain.\u201c<br \/>\n\u201eJa, Sir.\u201c Eiligen Schrittes verlie\u00df Benteen das B\u00fcro.<br \/>\nAuf dem Gang kam sie an Counselor T\u2019Liza vorbei und nickte ihr fl\u00fcchtig zu.<br \/>\nDie Vulkanierin erwiderte den Gru\u00df ebenso kurz angebunden. Sie kannte Benteen seit ihrer Versetzung ins Hauptquartier, aber ihr Kontakt beschr\u00e4nkte sich auf wenige nichts sagende H\u00f6flichkeitsfloskeln. Allerdings hatte sie das Gespr\u00e4ch zwischen ihr und Layton mitbekommen und dabei etwas Wichtiges erfahren: Falls Layton tats\u00e4chlich einen Staatsstreich plante, war seine ehemalige Adjutantin nicht eingeweiht.<br \/>\nT\u2019Liza befand sich auf dem Weg zur Treppe, als erneut Stimmen aus Laytons B\u00fcro drangen. Sie blickte sich nach allen Seiten um und als sie niemanden entdeckte, schlich sie auf Zehenspitzen zur\u00fcck. Dann lehnte sie sich gegen die Wand und als ein anderer Offizier vorbei kam, tat sie so, als w\u00fcrde sie hoch konzentriert \u00fcber einem Datenpadd br\u00fcten.<br \/>\nDer Admiral schmetterte Worte und S\u00e4tze wie Tennisb\u00e4lle durch den Raum, und T\u2019Liza fing sie mit ihren scharfen vulkanischen Ohren problemlos auf. Doch die Stimme seines Gespr\u00e4chspartners \u2013 n\u00e4selnd, nuschelnd und offensichtlich verzerrt durch ein elektronisches Ger\u00e4t mit schwacher Batterie \u2013 war beim besten Willen nicht zu verstehen.<br \/>\nNun senkte auch Layton die Stimme und es wurde f\u00fcr T\u2019Liza immer schwerer, die Unterhaltung zu verfolgen. Aber die Satzfetzen, die sie aufschnappte, lie\u00dfen ihre Finger klamm werden.<br \/>\n\u201e\u2026 keinen vertrauensw\u00fcrdigen Mann einsperren\u201c, sagte der Admiral gerade. \u201eAber sobald ich berechtigte Zweifel an seiner Loyalit\u00e4t hege \u2026\u201c<br \/>\nVerdammt, warum konnte der andere Kerl nicht deutlicher sprechen!<br \/>\n\u201e\u2026 alles vorbereitet, um ihn unsch\u00e4dlich zu machen, wenn n\u00f6tig.\u201c<br \/>\nDie Vulkanierin atmete heftig ein und aus.<br \/>\n\u201eJa, ich habe an alles gedacht. Auch an Wechselbalg-Protoplasma.\u201c<br \/>\nT\u2019Liza musste sich streng zur Ordnung rufen. Sie besa\u00df nicht gen\u00fcgend Informationen, um sich irgendwas zusammenzureimen. Dennoch \u2026<br \/>\n\u201e\u2026 niemand wird auf die Idee kommen, dass ein Bluttest gef\u00e4lscht \u2026\u201c<br \/>\nDarum ging es also! Mehr brauchte T\u2019Liza nicht zu wissen. Ihre Beine f\u00fchlten sich ziemlich wackelig an, als sie das Geb\u00e4ude verlie\u00df.<br \/>\n\u201eLieutenant Commander T\u2019Liza! Ich gr\u00fc\u00dfe Sie!\u201c rief ihr eine bekannte m\u00e4nnliche Stimme nach.<br \/>\nEs war nur Jerad, aber die Counselor zuckte regelrecht zusammen.<br \/>\n\u201eIch wusste gar nicht, dass Vulkanier so schreckhaft sind\u201c, zog der Trill sie auf.<br \/>\n\u201eBin ich auch normalerweise nicht. Was tun Sie hier, Commander? Ich dachte, Sie w\u00e4ren auf der DEFENDER, mit Captain Lairis und den anderen.\u201c<br \/>\n\u201eCaptain Lairis ist auch nicht auf der DEFENDER. Sie ist krankgeschrieben.\u201c Jerad musterte die Vulkanierin, als ob sie das eigentlich wissen m\u00fcsste.<br \/>\n\u201eIch bin hier nur die Psychologin. Wenn es um milit\u00e4rische Entscheidungen geht, geh\u00f6re ich zu den Letzten, die etwas Neues erfahren.\u201c<br \/>\n\u201eDann wissen Sie es jetzt: Captain Philipp Edwardson hat die DEFENDER \u00fcbernommen und ich vertrete Captain Lairis auf der Erde.\u201c<br \/>\n\u201ePhilipp Edwardson? Letzte Woche war er noch Captain der Lakota, vorher diente er als Erster Offizier auf der PRETORIA, nachdem Lairis das Schiff verlassen hatte.\u201c Sie streifte den Trill mit einem bedeutungsvollen Blick. \u201eLayton hat in letzter Zeit sehr viele Offiziere bef\u00f6rdert, die fr\u00fcher unter ihm gedient haben. Vorausgesetzt, er ist gut auf sie zu sprechen.\u201c<br \/>\nJerad nickte. Auf Lairis war der Admiral nicht gut zu sprechen \u2026 und auf ihn wahrscheinlich auch nicht. Lieutenant van de Kamp hatte eine \u201eStreng Vertrauliche Dienstsache\u201c erw\u00e4hnt. Mehr wollte der Ingenieur dazu nicht sagen. Weder Jerad noch Prescott oder Lairis hatten nachgebohrt. Aber die Neugier trieb ihn trotzdem um: Was barg die USS DEFENDER f\u00fcr Geheimnisse, die er und Captain Lairis nicht erfahren sollten? Die Aff\u00e4re mit Lairis Ilana auf der Akademie hatte Jerad Silgon einen Eintrag in seiner Dienstakte beschert \u2026 Gen\u00fcgte das bereits, um ihn als unsicheren Kandidaten abzustempeln?<br \/>\nEr fragte T\u2019Liza, doch die Vulkanierin konnte ihm keine Antwort geben.<br \/>\n\u201eIch kenne auch nur Ger\u00fcchte. Eins davon hei\u00dft, die DEFENDER h\u00e4tte eine Tarnvorrichtung.\u201c<br \/>\n\u201eW\u00fcrde mich nicht sonderlich \u00fcberraschen\u201c, meinte der Trill.<br \/>\n\u201eWas ich eben erfahren habe, \u00fcberrascht mich mehr\u201c, erwiderte T\u2019Liza steif.<br \/>\nJerad blickte sie neugierig an, die Vulkanierin zog ihn in einen abgeschiedenen Winkel von Boothbys Garten und legte die Finger an seine rechte Schl\u00e4fe. \u201eDarf ich?\u201c<\/p>\n<p>\u201eMeinetwegen. Das einzige, was ich zu verbergen habe, sind die Staubm\u00e4use unter meinem Bett.\u201c Er l\u00e4chelte halbherzig.<br \/>\nDie Counselor teilte ihm telepathisch mit, was sie an Gespr\u00e4chsfetzen aufgeschnappt hatte. Der Trill wirkte nun ebenso schockiert und verwirrt, wie sie sich f\u00fchlte. \u201eSoll das hei\u00dfen, Layton will jemanden kaltstellen, indem er ihn als Wechselbalg einbuchtet und den Bluttest f\u00e4lscht?\u201c<br \/>\n\u201eDas ergibt sich f\u00fcr mich aus der Logik.\u201c<br \/>\n\u201eUnd wen? Captain Sisko?\u201c<br \/>\n\u201eDas wei\u00df ich nicht.\u201c<br \/>\n\u201eNa ja, von allen Offizieren, die Layton eventuell gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnten, ist er der einzige, der mir einf\u00e4llt. An erster Stelle steht nat\u00fcrlich Lairis \u2013 aber da von einem Mann die Rede war, wird sie wohl nicht gemeint sein.\u201c<br \/>\n\u201eAu\u00dferdem hat er einen anderen Weg gefunden, Lairis kaltzustellen: Er schickt sie zum Patrouillendienst in die Badlands, sobald wir wieder Strom haben und die CASABLANCA wieder raumtauglich ist.\u201c<br \/>\n\u201eAlso doch.\u201c Ein Schatten legte sich \u00fcber das Gesicht das Commanders und er heftete seinen Blick verbissen auf die ferne Golden Gate Bridge. \u201eWas tun wir jetzt?\u201c<br \/>\n\u201eMir f\u00e4llt im Moment nichts ein.\u201c<br \/>\nJerad gr\u00fcbelte, das Gesicht minutenlang starr gen Westen gerichtet. Dann wandte er sich pl\u00f6tzlich um, legte T\u2019Liza beide H\u00e4nde auf die Schultern und sah sie an, als wollte er sie hypnotisieren. \u201eSie haben gesehen, wie Layton eine Phiole mit Wechselbalg-Protoplasma in seinen Safe gelegt hat \u2026 konnten Sie zuf\u00e4llig auch den Code entziffern?\u201c<br \/>\n\u201eLeider nur drei Zeichen.\u201c<br \/>\n\u201eDas gen\u00fcgt vielleicht sogar. Die meisten dieser Codes sind nur f\u00fcnfstellig.\u201c<br \/>\n\u201eWas haben Sie vor?\u201c fragte die Vulkanierin misstrauisch. \u201eSie wollen doch nicht etwa in Laytons B\u00fcro einbrechen und das Protoplasma stehlen!\u201c<br \/>\n\u201eDoch, genau das habe ich vor.\u201c Er l\u00e4chelte schief. \u201eWenn das Protoplasma verschwunden ist, muss sich Layton einen Plan B \u00fcberlegen.\u201c<br \/>\n\u201eWahrscheinlich hat er l\u00e4ngst einen Plan B\u201c, gab T\u2019Liza illusionslos zur\u00fcck. \u201eAu\u00dferdem kann es durchaus sein, dass er noch mehr Vorr\u00e4te von diesem Protoplasma besitzt.\u201c<br \/>\n\u201eUnwahrscheinlich. Odo soll ziemlich heikel sein, was seine K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten angeht. Und selbst wenn wir Pech haben und Sisko trotzdem ins Gef\u00e4ngnis wandert, h\u00e4tten wir Beweismittel, mit denen wir an die Presse gehen k\u00f6nnen.\u201c<br \/>\n\u201eDas ist kein Plan, sondern eine fixe Idee! Wir k\u00f6nnten Sisko einfach warnen \u2026\u201c<br \/>\n\u201eK\u00f6nnen wir, aber das wird ihm nichts n\u00fctzen.\u201c<br \/>\n\u201eDann sollten wir das Ganze wenigstens noch einmal gr\u00fcndlich durchdenken!\u201c<br \/>\n\u201eAber nicht zu lange z\u00f6gern. Laytons Vorzimmerdrachen ist gerade auf der LAKOTA und f\u00fchrt Buch \u00fcber die Lebensmittelverteilung. Die Notenergie wurde streng rationiert, also haben wir wahrscheinlich Gl\u00fcck, dass die Alarmanlagen ausgeschaltet sind. Der Zeitpunkt k\u00f6nnte also nicht g\u00fcnstiger sein! Wenn die Energie wieder eingeschaltet ist, haben wir keine Chance mehr, in Laytons B\u00fcro einzubrechen. Dann m\u00fcssten wir schon jemanden beim Orion-Syndikat anheuern, der uns den Weg freischie\u00dft und anschlie\u00dfend den T\u00fcrcode knackt.\u201c<br \/>\n\u201eOder umgekehrt.\u201c<br \/>\nJerad marschierte entschlossen los, aber T\u2019Liza hatte ihn schnell eingeholt. \u201eGlauben Sie im Ernst, wir k\u00f6nnen in Laytons B\u00fcro eindringen, seinen Safe aufbrechen und Sisko den Hals retten, ohne dass unsere eigenen H\u00e4lse in festen Schlingen baumeln werden? Entschuldigen Sie, aber da halte ich es f\u00fcr wahrscheinlicher, dass ein Klingone zum Pazifismus bekehrt wird!\u201c<br \/>\n\u201eSie haben wohl Recht\u201c, lenkte Jerad ein. \u201eWahrscheinlich kommen wir beide vors Kriegsgericht, aber ich lasse nicht zu, dass Captain Sisko oder irgendein anderer unschuldiger Mann ans Messer geliefert wird, weil er Layton im Weg ist! Ich frage mich, was Captain Lairis an meiner Stelle tun w\u00fcrde \u2026\u201c<br \/>\n\u201eIch vermute, sie w\u00fcrde sich ein Ablenkungsman\u00f6ver einfallen lassen \u2013 und zwar ein richtig gutes. Der Chef der Sternenflotte l\u00e4sst sein B\u00fcro niemals unbeaufsichtigt, schon wegen der Wechselb\u00e4lger \u2026\u201c<br \/>\nJerads Augen leuchteten auf. \u201eDas ist es!\u201c<br \/>\n\u201eWas?\u201c<br \/>\n\u201eWechselb\u00e4lger. Sie sprachen von einem Ablenkungsman\u00f6ver \u2026 Wo finde ich Odo?\u201c<br \/>\n\u201eIch f\u00fchre Sie zu ihm.\u201c<br \/>\n\u201eDann sind Sie also dabei?\u201c<br \/>\n\u201eOffenbar sind Sie von Ihrem wahnwitzigen Vorhaben nicht abzubringen und mein Denken ist viel zu sehr von Ethik eingetr\u00fcbt, um Sie allein in Ihr Verderben rennen zu lassen.\u201c<\/p>\n<p>* * *<\/p>\n<p>Sie helfen uns?\u201c Jerad konnte es nicht so recht glauben. Odo von seiner Idee zu \u00fcberzeugen, hatte er sich wesentlich schwieriger vorgestellt.<br \/>\n\u201eIch wurde in den letzten Tagen so oft erschossen, dass es auf zwei oder drei Mal mehr nicht ankommt\u201c, erwiderte der Formwandler trocken. \u201eAu\u00dferdem erwischen sie mich sowieso nicht.\u201c<br \/>\n\u201eErschossen?\u201c hakte Jerad nach.<br \/>\n\u201eDie richtige Phasereinstellung f\u00fcr das Aufsp\u00fcren von Wechselb\u00e4lgern h\u00e4tten sie nicht ohne Versuchskaninchen herausgefunden\u201c, erkl\u00e4rte Odo grimmig.<br \/>\n\u201eDas tut mir Leid.\u201c<br \/>\nOdo winkte ab. \u201eSie werden gleich merken, wie schwierig es ist, einen Wechselbalg tats\u00e4chlich aufzuhalten. Layton ist dabei, die eigenen Gesetze auszuhebeln, f\u00fcr das, was er Ordnung nennt. Mein Volk hat genauso angefangen, weil es bedroht wurde oder sich auch nur eingebildet hat, bedroht zu werden. Sie sehen ja heute, was dabei herausgekommen ist!\u201c<br \/>\n\u201eWo ist Captain Sisko?\u201c wollte T\u2019Liza wissen.<br \/>\n\u201eIn einer Besprechung mit Admiral Layton.\u201c<br \/>\n\u201eAusgerechnet!\u201c<br \/>\n\u201eAlso dann: Gute Jagd!\u201c Jerad l\u00e4chelte dem Formwandler dankbar zu.<br \/>\nOdo nickte nur, verwandelte sich in eine Fliege und folgte ihnen unauff\u00e4llig, indem er die Decke entlang krabbelte. Ein junger menschlicher Mann und eine Andorianerin hielten Wache an Laytons Vorzimmert\u00fcr. \u201eKann ich Ihnen helfen, Sir?\u201c fragte menschliche F\u00e4hnrich, als Jerad f\u00fcr einen Moment unschl\u00fcssig stehen blieb. Die Andorianerin musterte ihn scharf, die blauen F\u00fchler wachsam nach vorn gereckt.<br \/>\n\u201eIch muss den Admiral kurz sprechen\u201c, antwortete der Trill mit einem unschuldigen L\u00e4cheln.<br \/>\n\u201eWorum geht es?\u201c<br \/>\n\u201eAch, nur um meine letzten Instruktionen. Mir ist da manches unklar.\u201c<br \/>\n\u201eVielleicht kann Ihnen ein Mitarbeiter des Admirals weiterhelfen \u2026\u201c<br \/>\nJerad sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eDanke, aber das bezweifle ich.\u201c<br \/>\n\u201eDer Admiral befindet sich gerade in einer Konferenz mit hochrangigen Sicherheitsoffizieren.\u201c<br \/>\n\u201eAlles klar, dann komme ich sp\u00e4ter noch mal vorbei.\u201c<br \/>\nDie Fliege hatte sich mittlerweile in eine Deckenplatte verwandelt und fiel dem jungen Wachmann auf den Kopf. Er sank zusammen, seine Augen verdrehten sich, bis nur noch das Wei\u00dfe zu sehen war. \u201eF\u00e4hnrich!\u201c rief die Andorianerin schrill. Als sie sich \u00fcber ihn beugte, wurde sie grob zur Seite gesto\u00dfen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht rieb sie sich ihren Ellbogen w\u00e4hrend eine goldene lissepianische Feuerschlange mit atemberaubender Geschmeidigkeit durch die T\u00fcr schl\u00fcpfte. Einem D\u00e4mon gleich, malte sie brennende Schleifen in die Luft, schnell wie der Blitz und genauso gef\u00e4hrlich. Mit ihrem lodernenden Schwanz fegte sie den Schreibtisch leer, hinterlie\u00df ein Chaos aus Dreck und Scherben.<br \/>\nDie Phaser gez\u00fcckt, hasteten Jerad und T\u2019Liza dem vermeintlichen Dominion-Spion hinterher.<br \/>\n\u201eEindringlingsalarm!\u201c bellte die Andorianerin in ihren Kommunikator. \u201eWechselbalg auf Ebene acht! Admiral Laytons Vorzimmer! Ich wiederhole: Wechselbalg auf Ebene acht!\u201c<br \/>\nVon Jerad und T\u2019Liza mit Phasern gejagt, schoss die Schlange wieder hinaus, verwandelte sich mitten im Flug in einen Kolibri und ein halbes Dutzend Sternenflottenoffiziere nahm die Verfolgung auf. Ihre Phaserstrahlen brannten L\u00f6cher in den Putz, aber den Wechselbalg verfehlten sie. \u201eMist, er ist durch die L\u00fcftungssch\u00e4chte entkommen!\u201c fluchte die Andorianerin.<br \/>\n\u201eDer Befehl lautet, uns aufzuteilen\u201c, verk\u00fcndete ein menschlicher Lieutenant.<br \/>\nDie Andorianerin nickte und warf einen fragenden Blick auf Jerad und T\u2019Liza.<br \/>\n\u201eWir k\u00f6nnen Laytons B\u00fcro bewachen\u201c, bot der Trill an.<br \/>\n\u201eHoffentlich sind Sie dabei erfolgreicher, als ich!\u201c<br \/>\n\u201eNicht beleidigt sein, aber als Vulkanierin habe ich \u00fcberlegene Reflexe\u201c, konterte T\u2019Liza.<br \/>\nDie Andorianerin wirkte jedoch nicht beleidigt. \u201eAlso dann, viel Gl\u00fcck!\u201c<br \/>\n\u201eIhnen auch.\u201c<br \/>\n\u201eUnd behalten Sie sich gegenseitig im Auge!\u201c<br \/>\nDie Andorianerin beugte sich \u00fcber den leblosen F\u00e4hnrich und atmete erleichtert auf, als sie seinen Puls f\u00fchlte. \u201eF\u00e4hnrich Connelly lebt noch.\u201c Sie rief ein medizinisches Notfallteam, das ihn auf die Krankenstation brachte.<br \/>\nZwei Sekunden sp\u00e4ter piepte ihr Kommunikator. \u201eHier Commander Hillard. Lagebericht?\u201c<br \/>\n\u201eDer Wechselbalg ist nicht mehr hier. Hat ne ziemliche Verw\u00fcstung im Vorzimmer angerichtet:<br \/>\nEin paar zerbrochene Kaffeetassen und Blument\u00f6pfe, nichts Schwerwiegendes.\u201c<br \/>\n\u201eWurde irgendwas gestohlen?\u201c<br \/>\n\u201eNein, wir konnten das Biest rechtzeitig verjagen.\u201c<br \/>\n\u201eGut, Lieutenant. Den Wechselbalg zu fangen, hat Priorit\u00e4t. Aufr\u00e4umen k\u00f6nnen wir sp\u00e4ter.\u201c<br \/>\n\u201eVerstanden, Sir. Eine Bitte h\u00e4tte ich noch \u2026\u201c<br \/>\n\u201eJa?\u201c<br \/>\n\u201eIch bekomme Wachabl\u00f6sung, Sir. Mit Ihrer Erlaubnis w\u00fcrde ich gern auf Formwandler-Jagd gehen.\u201c Die Aussicht, vom langweiligen Wachdienst entbunden zu werden, lie\u00df ihre Augen kampflustig aufleuchten.<br \/>\n\u201eErlaubnis gew\u00e4hrt. Sie bilden ein Team mit F\u00e4hnrich Beroth auf Ebene sechs.\u201c<br \/>\nDie T\u00fcr zu Laytons B\u00fcro stand einen Spalt offen und T\u2019Liza schl\u00fcpfte hindurch. \u201eHalten Sie drau\u00dfen Wache. Ich versuche, den Safe aufzukriegen\u201c, sagte sie zu Jerad. \u201eWenn Sie etwas Verd\u00e4chtiges bemerken, rufen Sie mich einfach. Ich hab meinen Kommunikator auf eine Ultraschallfrequenz eingestellt, so dass ich das Signal h\u00f6ren kann, die meisten Humanoiden jedoch nicht. Wenn ich den Code geknackt habe, komme ich einfach raus.\u201c<br \/>\nDer Trill hielt sein Gewehr feuerbereit und tat so, als w\u00fcrde er auf Wechselb\u00e4lger lauern. Die anderen Sternenflottenoffiziere tasteten mit ihren Phasern Decken und W\u00e4nde ab. Jerad musste sich und T\u2019Liza begl\u00fcckw\u00fcnschen: Dieses Anlenkungsman\u00f6ver war einfach perfekt!<br \/>\nDoch die Zeit dehnte sich unertr\u00e4glich und mit jeder Minute, die verstrich, wurde der Trill nerv\u00f6ser. Seine Uniform sog den Schwei\u00df aus den Achselh\u00f6hlen auf und der Kragen f\u00fchlte sich an wie eine Schlinge, die sich immer enger um seinen Hals zog.<br \/>\nAls zwei Offiziere in gelben Uniformen auf ihn zutraten, blieb ihm wahrhaftig die Luft weg. Verdammt, was mochten sie von ihm wollen?<br \/>\nDie M\u00e4nner kamen gleich zur Sache: \u201eSind Sie ohne Partner unterwegs, Sir?\u201c vergewisserte sich der rangh\u00f6here, ein Lieutenant Commander.<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich nicht\u201c, erwiderte der Trill. Er war stolz auf sich, denn seine Stimme zitterte kein bisschen. \u201eMeine Partnerin sieht sich da drin ein wenig um.\u201c<br \/>\n\u201eDas ist Admiral Laytons B\u00fcro!\u201c<br \/>\n\u201eKeine Sorge, ich war nur im Vorzimmer.\u201c Beim Klang von T\u2019Lizas Stimme entspannte sich Jerad ein wenig. \u201eWir sollen die Sch\u00e4den begutachten, die der Wechselbalg hier angerichtet hat.\u201c<br \/>\nHoffentlich kommen die beiden Nussknacker nicht auf die Idee, sich den Befehl best\u00e4tigen zu lassen! dachte Jerad mit einem Anflug von Panik.<br \/>\nDoch sie schienen sie sich darauf zu verlassen, dass Vulkanier nicht l\u00fcgen.<br \/>\n\u201eDass mein Partner derweil vor der T\u00fcr Wache h\u00e4lt, dient nur meinem Schutz vor gewissen ungebetenen Besuchern in Fl\u00fcssigform.\u201c Mit diesen Worten trat die Vulkanierin auf den Gang hinaus, einen Phaser in der Hand und ein herausforderndes Funkeln in den Augen.<br \/>\n\u201eWir haben die Anweisung, niemals allein zu operieren! W\u00e4hrend Sie das Vorzimmer durchw\u00fchlt haben, kann Ihr Partner l\u00e4ngst durch den Wechselbalg ersetzt worden sein!\u201c<br \/>\n\u201eSie k\u00f6nnen sich gern vom Gegenteil \u00fcberzeugen\u201c, entgegnete T\u2019Liza k\u00fchl und der Trill entbl\u00f6\u00dfte prompt seinen Unterarm. Nachdem die beiden Sicherheitsoffiziere ihre Bluttests hinter sich gebracht hatten, zogen sie ab.<br \/>\n\u201eDas war knapp!\u201c raunte Jerad. \u201eWie weit sind Sie?\u201c<br \/>\n\u201eEs ist ein Code aus Buchstaben und Ziffern. Sehr kompliziert.\u201c<br \/>\nJerad verkniff sich ein St\u00f6hnen und postierte sich wieder vor der T\u00fcr. Lange Zeit k\u00fcmmerte sich niemand um ihn. Dann st\u00fcrzte eine junge Frau in blauer Uniform auf ihn zu, ihr Blick huschte unruhig hin und her. \u201eDer Wechselbalg \u2026 er ist wieder hier oben, auf dieser Ebene! Er hat meine Partnerin au\u00dfer Gefecht gesetzt \u2026 darf ich mich Ihrem Team anschlie\u00dfen?\u201c<br \/>\nDas nennt man b\u00f6se Falle, dachte der Trill frustriert. Wenn er die Frau abwies, w\u00fcrde sie Verdacht sch\u00f6pfen, wenn nicht, brauchte er ganz schnell eine Gelegenheit, um sie wieder loszuwerden. \u201eSelbstverst\u00e4ndlich\u201c, stimmte er schlie\u00dflich zu und brachte sogar ein L\u00e4cheln zu Stande. \u201eIst doch in Ordnung, oder, T\u2019Liza?\u201c rief er in den Raum hinein.<br \/>\n\u201eKein Problem. Sie kann mir helfen, die W\u00e4nde im Vorzimmer abzutasten.\u201c<br \/>\n\u201eSie meinen \u2026 der Wechselbalg ist wieder da drin?\u201c<br \/>\n\u201eNicht sehr wahrscheinlich, aber durchaus m\u00f6glich.\u201c<br \/>\nAls der weibliche F\u00e4hnrich ihr den R\u00fccken zuwandte, nutzte T\u2019Liza die Gelegenheit sofort: Mit Daumen und Zeigefinger umfasste sie ihren Nacken und dr\u00fcckte blitzschnell zu. Die Frau sank bewusstlos zusammen. T\u2019Liza st\u00fctzte sie, damit sie nicht mit dem Kopf auf den Boden schlug.<br \/>\n\u201eBitte keine \u00dcberraschungen mehr!\u201c zischte der Trill entnervt.<br \/>\nDoch die n\u00e4chste \u00dcberraschung lie\u00df nicht lange auf sich warten: Drei M\u00e4nner n\u00e4herten sich mit schnellen Schritten. Es war zu dunkel, um ihre Gesichter in der Ferne zu erkennen \u2026 die rote Uniform, die einer von Ihnen trug, erkannte Jerad sehr wohl. Und die silbernen Streifen, die im Licht der Taschenlampen aufblitzten \u2026 Ein Admiral!<br \/>\nUnauff\u00e4llig ber\u00fchrte Jerad seinen Kommunikator, aber T\u2019Liza lie\u00df sich nicht blicken. Himmel, nun beeil dich oder lass uns hier verschwinden! flehte er in Gedanken. T\u2019Liza ein zweites Mal zu rufen, wagte er nicht. Er wagte es noch nicht einmal, sich von der Stelle zu r\u00fchren!<br \/>\n\u201eIch hab\u2019s\u201c, fl\u00fcsterte sie ihm zu, als sie endlich herauskam.<br \/>\nAber es war zu sp\u00e4t, um sich dar\u00fcber zu freuen. Die M\u00e4nner waren jetzt nah genug, um ihre Gesichter zu erkennen. Jerads Mut sank auf einen Tiefpunkt. Das war nicht irgendein Admiral \u2013 das war Layton! Flankiert von einem Sicherheitsoffizier und einem Arzt.<br \/>\n\u201eHaben Sie in meinem B\u00fcro etwas Bestimmtes gesucht, Counselor?\u201c fragte er streng.<br \/>\n\u201eDer Wechselbalg war in Ihrem B\u00fcro. Wir haben ihn rauskommen sehen, aber leider nicht erwischt.\u201c Jerad staunte \u00fcber seine F\u00e4higkeit, zu schauspielern, obwohl sein Herz wie eine klingonische Kriegstrommel schlug.<br \/>\nLayton schob sich an ihnen vorbei und betrat sein B\u00fcro. Die beiden M\u00e4nner folgten ihm.<br \/>\n\u201eMein Safe ist aufgebrochen worden!\u201c stellte der Admiral mit un\u00fcberh\u00f6rbarem Groll in der Stimme fest. \u201eUnd er ist leer!\u201c<br \/>\n\u201eAch du Sch\u2026\u201c rief Jerad und wunderte sich erneut \u00fcber seine schauspielerischen Talente.<br \/>\n\u201eWir sind zu sp\u00e4t gekommen\u201c, erg\u00e4nzte T\u2019Liza betr\u00fcbt. \u201eEs tut uns Leid, Sir.\u201c<br \/>\n\u201eWas ist mit den Wachen passiert?\u201c fragte er gepresst. Seine Stirn zog sich in Falten.<br \/>\n\u201eIch glaube, eine liegt hier auf dem Teppich\u201c, mischte der Arzt sich ein und deutete auf die bewusstlose Frau. Je l\u00e4nger er sie mit dem Tricorder scannte, desto finsterer wurde seine Miene.<br \/>\n\u201eDer Wechselbalg muss sie \u00fcberw\u00e4ltigt haben\u201c, erkl\u00e4rte T\u2019Liza.<br \/>\n\u201eMein B\u00fcro wird von zwei Leuten bewacht \u2026 wo ist der andere?\u201c fragte Layton scharf.<br \/>\n\u201eKeine Ahnung\u201c, antwortete Jerad.<br \/>\nDer Admiral sah mehr als skeptisch drein und sein Arzt hielt den Tricorder wie ein belastendes Beweisst\u00fcck hoch. \u201e\u00dcberw\u00e4ltigt? Wie? Niedergeschlagen? Gew\u00fcrgt? Wohl kaum! Ich konnte keine Einwirkungen \u00e4u\u00dferer Gewalt feststellen.\u201c Er legte eine dramatische Pause ein, wobei Jerad regelrecht schwindelig wurde. T\u2019Liza versteifte sich unter dem durchdringenden Blick des Arztes, der nur ihr zu gelten schien. \u201eDas einzige was ich gefunden habe, waren zwei Druckstellen am Hals, die auf einen vulkanischen Nackengriff hindeuten.\u201c<br \/>\nF\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde flackerte Panik in T\u2019Lizas Augen auf.<br \/>\nLayton musterte sie absch\u00e4tzig. \u201eIch traue ihr schon lange nicht mehr. Durchsucht sie!\u201c<br \/>\nDer Arzt scannte sie von Kopf bis Fu\u00df, w\u00e4hrend der Sicherheitsoffizier seinen Phaser auf sie richtete. Sie musste ihre Jacke ausziehen, Layton sch\u00fcttelte sie, bis das Korpus Delicti heraus fiel: Eine Phiole mit Wechselbalg-Protoplasma \u2026 gefolgt von einem Micro-Datenpadd.<br \/>\n\u201eWas sagen Sie dazu?\u201c fuhr er sie mit schneidender Stimme an.<br \/>\nF\u00fcr einen Augenblick schwieg sie betreten, genau wie Jerad. Doch dann hob sie den Kopf, reckte das Kinn vor und erwiderte den st\u00e4hlernen Blick des Admirals mit der selben H\u00e4rte. \u201eWas sagen Sie dazu, dass sich Wechselbalg-Protoplasma in Ihrem Safe befindet? Zusammen mit der Bauanleitung f\u00fcr einen Micro-Transporter, getarnt als Hypospray? Alles, was man braucht, um einen Bluttest zu f\u00e4lschen \u2026\u201c<br \/>\nDer Admiral wurde bleich. \u201eSie sind ja paranoid! Sie brauchen selbst einen Counselor!\u201c<br \/>\nDoch seine beiden M\u00e4nner sahen sich stirnrunzelnd an und tuschelten hinter seinem R\u00fccken.<br \/>\n\u201eWie konnten Sie \u00fcberhaupt so tief sinken, in mein B\u00fcro einzubrechen? Ehrbare Sternenflottenoffiziere wie Sie!\u201c Layton sah zuerst T\u2019Liza, dann Jerad an.<br \/>\n\u201eEben, weil wir ehrbare Sternenflottenoffiziere sind\u201c, entgegnete der Trill.<br \/>\n\u201eIch gestehe, wir haben den Wechselbalg-Angriff ausgenutzt, um Ihr B\u00fcro zu durchsuchen \u2026 aber das h\u00e4tten wir nicht getan, wenn Sie nicht in Erw\u00e4gung ziehen w\u00fcrden, einen unbequemen Offizier als Formwandler zu \u201aenttarnen\u2019 \u2026\u201c<br \/>\nEs kostete Layton alle M\u00fche, sich unbeeindruckt zu geben. \u201eHaltlose Anschuldigungen! Sie haben keinerlei Beweise!\u201c<br \/>\n\u201eLeider nicht, die haben Sie eben konfisziert.\u201c<br \/>\n\u201eWie kommen Sie \u00fcberhaupt auf so eine absurde Idee?\u201c<br \/>\n\u201eSie haben eine laute Stimme und ich habe gute Ohren.\u201c<br \/>\n\u201eUnd wir haben auf der LAKOTA noch eine Zelle frei\u201c, gab Layton eisig zur\u00fcck. Er aktivierte seinen Kommunikator und vier weitere Sicherheitsoffiziere erschienen. \u201eNehmen Sie den Trill und die Vulkanierin fest.\u201c<br \/>\n\u201eWas wird ihnen vorgeworfen?\u201c fragte ein junger, neugieriger F\u00e4hnrich.<br \/>\nLayton z\u00f6gerte einen Augenblick mit der Antwort. \u201eSpionage. Eventuell Hochverrat.\u201c<\/p>\n<p>TO BE CONTINUED &#8230;.<\/p>\n<p>\u00a9 2007 by Adriana Wipperling<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/st-defender_ep03.pdf\" target=\"_blank\"> Komplette Episode als PDF-Download <\/a><\/p>\n<div style=\"padding: 10px 0 \"  class=\"interactive_bottom\"><div class='button_holder_left'><iframe allowtransparency=\"true\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" src=\"http:\/\/platform.twitter.com\/widgets\/tweet_button.html?url=http%3A%2F%2Fst-defender.de%2F%3Fp%3D89&amp;text=Episode 03: Hinter der Maske &#8211; Teil 2&amp;count=horizontal&amp;lang=de_DE  \" style=\"width:65px; height:21px;\"><\/iframe><\/div><div class='button_holder_left'><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fst-defender.de%2F%3Fp%3D89&amp;layout=box_count&amp;show_faces=false&amp;width=65&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=65\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:65px; height:65px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch Zufall erfahren Jerad und T&#8217;Liza von Laytons Vorhaben, den unbequemen Captain Sisko als Wechselbalg zu &#8222;entlarven&#8220;. 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