{"id":80,"date":"2006-04-03T00:05:28","date_gmt":"2006-04-02T23:05:28","guid":{"rendered":"http:\/\/st-defender.de\/blog\/defender\/?p=80"},"modified":"2013-09-12T20:56:57","modified_gmt":"2013-09-12T20:56:57","slug":"episode-02-hinter-der-maske-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/st-defender.de\/?p=80","title":{"rendered":"Episode 02: Hinter der Maske &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><a rel=\"lightbox\" href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/defender_ep_02.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" title=\"Hinter der Maske\" src=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/defender_ep_02.jpg\" border=\"0\" alt=\"Hinter der Maske\" width=\"30%\" height=\"30%\" \/><\/a> Die Erde im Ausnahmezustand: Durch Sabotage ist auf dem ganzen Globus der Stromausgefallen, die Angst vor Hunger und Krieg treibt viele Menschen zu Pl\u00fcnderungsaktionen.<br \/>\nEine Auseinandersetzung zwischen Pl\u00fcnderern und Sternenflotte endet in einem furchtbaren Ungl\u00fcck mit mehreren Toten. Daraufhin verh\u00e4ngt Admiral Layton eine ganzt\u00e4gige Ausgangssperre &#8211; und provoziert eine harte Auseinandersetzung mit Captain Lairis.<br \/>\nEs scheint, als k\u00f6nne nur die USS DEFENDER die Lage auf der Erde stabilisieren &#8211; aber dann kommt Lieutenant van de Kamp hinter das dunkle Geheimnis des Schiffsprototypen &#8230;<\/p>\n<p><strong> Status: fertig<\/strong><\/p>\n<p class=\"left\"><a href=\"http:\/\/www.treknews.de\/treknews\/newspro-treknews\/static\/12285822575504.php\" target=\"_blank\">Diese Episode bei TrekNews<\/a><\/p>\n<p class=\"left\"><a href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/st-defender_ep02.pdf\" target=\"_blank\">Download<\/a><\/p>\n<p class=\"left\"><!--more--><\/p>\n<h5>1. Kapitel: Feuer<\/h5>\n<p>Menschen! Sie schrieen, sie tobten, sie stie\u00dfen sich gegenseitig die Ellbogen in die Rippen \u2026 es dr\u00e4ngten sich viel zu viele von ihnen in dieser engen Seitengasse.<br \/>\nLieutenant Commander Jeremy Prescott war stets \u00fcberzeugt gewesen, Menschen zu m\u00f6gen \u2013 aber in diesen Augenblick machten sie ihn nerv\u00f6s. Er umklammerte seine Dienstwaffe, deren Lauf glatt und k\u00fchl war. Sie f\u00fchlte sich gut an \u2026 nach Sicherheit \u2026 und Macht.<br \/>\nPrescott war leidenschaftlicher Fan einer gewissen Science Fiction Saga aus dem zwanzigsten Jahrhundert und hoffte, die Macht m\u00f6ge mit ihm sein. Er war \u00fcberhaupt ein Fan des zwanzigsten Jahrhunderts. Zu dieser Zeit hatten Sicherheitsoffiziere noch Helme und Schilde getragen \u2013 keine l\u00e4cherlichen, senfgelben Joggingoveralls. Prescott liebte die Sternenflotte, aber manchmal w\u00fcnschte er, sie w\u00fcrden bessere Schneider besch\u00e4ftigen.<br \/>\nUnd in diesem Moment w\u00fcnschte er, sie h\u00e4tten die Erde nicht unter Kriegsrecht gestellt. Es war jedoch notwendig gewesen, denn Wechselb\u00e4lger hatten das globale Energienetz sabotiert, um die Erde f\u00fcr den Fall einer Invasion wehrlos zu machen. Jedenfalls stand f\u00fcr Prescott au\u00dfer Zweifel, dass es das Werk von Wechselb\u00e4lgern war.<br \/>\nNun hatten er und seine Einheit den Befehl, durch die Stra\u00dfen von San Francisco zu patrouillieren und darauf zu achten, dass die Zivilisten sich an das Kriegsrecht hielten. Unruheherde aufzusp\u00fcren, geh\u00f6rte dazu. So wie diesen hier \u2026<br \/>\nEin unattraktiver Backsteinklotz in der Montana Street, zertr\u00fcmmerte Fenster, aus denen Menschen irgendwelche Gegenst\u00e4nde warfen \u2026 ziemlich nutzlose Gegenst\u00e4nde, wie Rollen selbstklebender Folie oder durch Molekularbindung haftende Wandhaken \u2026 aber die Meute auf der Stra\u00dfe st\u00fctzte sich darauf, als hinge ihr Leben davon ab. Es waren die Schwachen, Kranken und Alten \u2026 diejenigen, die beiseite geschubst worden waren, als andere das Geb\u00e4ude gest\u00fcrmt hatten.<br \/>\nPrescott schlug frustriert mit der Hand nach seinem Kommunikator. \u201e\u2019Wir k\u00f6nnen in absehbarer Zeit keine Verst\u00e4rkung schicken\u2019 \u2013 wie stellen die sich das vor? Nat\u00fcrlich wei\u00df ich, dass alle Sicherheitstruppen der Sternenflotte im Einsatz sind \u2026 trotzdem \u2026 sollen sie sich den Spa\u00df mal angucken! Ich z\u00e4hle hier drau\u00dfen schon \u00fcber f\u00fcnfzig Pl\u00fcnderer \u2013 und wer wei\u00df, wie viele sich noch im Geb\u00e4ude aufhalten \u2026 Damit werden wir nicht fertig! Wir sind sechzehn Mann \u2026 die zerquetschen uns doch wie die Fliegen, die lachen sich \u00fcber uns kaputt \u2026\u201c<br \/>\n\u201eWahrscheinlich haben sie \u00fcberall auf der Welt die selben Probleme\u201c, erwiderte Prescotts Stellvertreter, Lieutenant Beck, voller Resignation. \u201eSchon die vierte Pl\u00fcnderei, seit sie uns den Strom abgestellt haben \u2026 hoffentlich komme ich noch zu meinem Abendbrot! Oder ich fresse einfach die Regale im n\u00e4chsten Supermarkt leer.\u201c<br \/>\n\u201eFalls noch was \u00fcbrig ist\u201c, gab Prescott zu bedenken.<br \/>\n\u201eMuss ja ein phantastischer Laden sein\u201c, meinte Beck. \u201eDie Typen f\u00fchren sich auf, als ob es hier goldgepresstes Latinum g\u00e4be!\u201c<br \/>\n\u201eWohl kaum. Das hier ist Clancey\u2019s Superstore, ein Gro\u00dfmarkt f\u00fcr Heimwerkerbedarf.\u201c<br \/>\n\u201eWollen die etwa ihre Wohnung renovieren? Damit w\u00fcrde ich aber warten, bis das Dominion wieder abgezogen ist.\u201c<br \/>\n\u201eGlauben Sie mir, da drin gibt es mehr als Tapeten und Wandfarbe!\u201c stie\u00df Prescott hervor.<br \/>\nWie zur Best\u00e4tigung schleppten zwei M\u00e4nner einen Wechselstromgenerator heraus. Eine alte Frau wollte die Gelegenheit nutzen, um zur T\u00fcr hinein zu schl\u00fcpfen, doch der gr\u00f6\u00dfere der beiden M\u00e4nner stie\u00df sie grob beiseite, so dass sie stolperte und fiel.<br \/>\nPrescott gab seinen Leuten einen stummen Befehl. Sie bahnten sich einen Weg durch die Menschentraube \u2013 auch mehr oder weniger brutal \u2013 und bauten sich vor den Pl\u00fcnderern auf.<br \/>\nEiner von Prescotts M\u00e4nnern half der alten Frau und Prescott r\u00e4usperte sich. \u201eDarf ich Sie daran erinnern, dass es gegen die Gesetze der Erde und der F\u00f6deration ist, was Sie hier tun?\u201c<br \/>\nDer gro\u00dfe Mann stie\u00df ein abgehaktes Lachen aus.<br \/>\nPrescott \u00e4rgerte sich \u00fcber diese Respektlosigkeit \u2013 und auch dar\u00fcber, dass ihm kein intelligenterer Spruch eingefallen war. Er besa\u00df zwar Muskeln wie ein Stier, ma\u00df jedoch weniger als 1,70 Meter und war sich der traurigen Tatsache im Klaren, dass es M\u00e4nner gab, die wesentlich einsch\u00fcchternder wirkten, als er. Nichtsdestotrotz gab er sich M\u00fche, soviel Autorit\u00e4t wie m\u00f6glich auszustrahlen. Er erlaubte sich ein sp\u00f6ttisches L\u00e4cheln, als er hinzuf\u00fcgte: \u201eUnd vor allem ist es gegen das neue Kriegsrecht! Also beweisen Sie Vernunft und bezahlen Sie das gute St\u00fcck morgen mit Ihrer Kreditkarte.\u201c<br \/>\nDie Mienen der beiden Pl\u00fcnderer wurden zunehmend unfreundlicher. \u201eEntschuldigen Sie bitte, Sir, aber wir leben nicht von Luft und Liebe!\u201c brauste der Kleinere auf. Das Wort \u201eSir\u201c zog er zwischen zusammengepressten Z\u00e4hnen lang. \u201eHier funktioniert kein Replikator und nix mehr \u2026\u201c<br \/>\n\u201eDie Erde betreibt wie jeder zivilisierte Planet Vorratswirtschaft f\u00fcr Notf\u00e4lle wie diesen\u201c, entgegnete Prescott ruhig. \u201eIch nehme an, Sie haben Ihre Ration schon bekommen \u2026\u201c<br \/>\n\u201eDrei Konservendosen, zwei Kilo Nudeln, ein paar Br\u00fchw\u00fcrfel und f\u00fcnf Liter Wasser! Damit reicht man h\u00f6chstens zwei Tage!\u201c<br \/>\n\u201eBis dahin haben wir die Energieversorgung wieder hergestellt\u201c, versicherte Prescott.<br \/>\n\u201eHoffen wir es\u201c, warf der gr\u00f6\u00dfere der beiden Pl\u00fcnderer dazwischen.<br \/>\n\u201eWir ziehen es vor, uns selbst zu helfen\u201c, erg\u00e4nzte der Kleinere.<br \/>\n\u201eF\u00fcr den Fall, dass wir \u2013 was ich f\u00fcr sehr unwahrscheinlich halte \u2013 die Energie bis morgen nicht wieder eingeschaltet kriegen, sind schon Raumschiffe von anderen F\u00f6derationswelten unterwegs, um zu helfen.\u201c<br \/>\n\u201eWie ich schon sagte: Wir ziehen es vor, uns selbst zu helfen. Was wollen Sie also tun, Sir? Uns verhaften?\u201c<br \/>\n\u201eWenn Sie Ihre Beute \u2026\u201c Prescott zeigte auf den Generator. \u201e\u2026 wieder dort hinbringen, wo sie hingeh\u00f6rt, sehen wir davon ab.\u201c<br \/>\nDie beiden Langfinger sahen sich ratlos an.<br \/>\nEin Kreis von Schaulustigen hatte sich um sie versammelt, doch in diesem Moment dr\u00e4ngten weitere Pl\u00fcnderer aus dem Geb\u00e4ude \u2013 und das war wesentlich interessanter. Die Menschen, die leer ausgegangen waren, st\u00fcrzten sich auf sie, es kam zu einem Handgemenge, die Sternenflottenoffiziere mussten eingreifen und ihnen blieb am Ende nichts weiter \u00fcbrig, als ihre Kampfsportk\u00fcnste einzusetzen oder allzu hemmungslose Subjekte mit Phasern zu bet\u00e4uben. Lieutenant Beck richtete seine Waffe auf einen h\u00fcnenhaften rothaarigen Kerl, der einen glatzk\u00f6pfigen, hageren B\u00fcrovorsteher-Typen am Arm \u00fcber den Boden schleifte, weil dieser versucht hatte, eine Packung Dilicium-Batterien aus seiner Jackentasche zu stehlen.<br \/>\nBeck hatte nicht mitbekommen, dass bei der allgemeinen Pr\u00fcgelei eine Zwei-Liter-Flasche Farbverd\u00fcnnung zu Bruch gegangen war \u2026 dass bei 28\u00b0C Au\u00dfentemperatur schnell explosive D\u00e4mpfe aufstiegen \u2026 Als der bei\u00dfende Chemikalien-Geruch Prescott in die Nase stieg, war es bereits zu sp\u00e4t. \u201eNicht schie\u00dfen! Stooop!\u201c br\u00fcllte er gegen den enormen Ger\u00e4uschpegel an. \u201eBeck, Waffe runter!\u201c<br \/>\nAber der glei\u00dfende Energiestrahl schnitt sich gelb und grell durch die Luft \u2026 und die Luft brannte. Ein orangeroter Feuerball fra\u00df die Menschen um sich herum. Prescott h\u00f6rte gr\u00e4ssliche Schreie, w\u00e4hrend er sich reflexartig zu Boden warf und sein Gesicht mit den H\u00e4nden sch\u00fctzte. Ein hei\u00dfer Wind, der direkt aus der H\u00f6lle zu kommen schien, versengte seine Handfl\u00e4chen und sein Haar. \u201eBeck?\u201c kr\u00e4chzte er, w\u00e4hrend seine Brust sich vor Angst zusammenzog. \u201eHargrove? Tyler?\u201c Er rief den Namen jedes Einzelnen seiner Offiziere. Dichter schwarzer Rauch brannte in seinen Augen und machte ihn praktisch blind. Er h\u00f6rte, wie eine junge Frau aus seiner Truppe die Feuerwehr rief, und dachte daran, ihr bei Gelegenheit eine Belobigung auszusprechen. Ein ziemlich unpassender Gedanke in einem Moment, wo \u00fcberall um ihn herum Verletzte st\u00f6hnten und schrieen \u2026 darunter wom\u00f6glich seine eigenen Leute.<\/p>\n<p>Er stolperte \u00fcber etwas und erkannte mit Entsetzen, dass es eine verkohlte Leiche war. Ein trockenes Schluchzen w\u00fcrgte ihn. \u201eGott, wie konnte es dazu gekommen? Was haben wir nur getan \u2026\u201c ratterte es pausenlos in seinem Kopf.<br \/>\nDort lag ein Toter, den er auf dem Gewissen hatte. Oder eine Tote. Ob es ein Mann oder eine Frau war, konnte er nicht feststellen.<br \/>\nDie Feuerwehr und ein Team von Not\u00e4rzten beamten augenblicklich zu Ungl\u00fccksort. Ein Gl\u00fcck, dass die Raumstationen im Orbit eine eigene Energieversorgung besa\u00dfen!<br \/>\nPrescott und Beck lie\u00dfen sich zitternd auf einer Blumenrabatte nieder. Beck hatte Brandblasen im Gesicht und Tr\u00e4nen in den Augen. Es dauerte ein oder zwei Minuten, bis sie sich soweit gefasst hatten, dass sie den Sanit\u00e4tern zur Hand gehen konnte. W\u00e4hrend sie wimmernde Brandopfer auf Tragen hoben, waren ihre Finger taub und steif.<br \/>\n\u201eWas war das \u00fcberhaupt f\u00fcr ein Teufelzeug, das da explodiert ist?\u201c kr\u00e4chzte Lieutenant Beck mit ungew\u00f6hnlich hoher, br\u00fcchiger Stimme.<br \/>\n\u201eKeine Ahnung \u2026 irgendein L\u00f6sungsmittel\u201c, antwortete Prescott lethargisch.<br \/>\n\u201eWas, zur H\u00f6lle, wollten sie damit anfangen?\u201c<br \/>\n\u201eEs brennt gut.\u201c Der Sarkasmus in Prescotts Worten war fast so bei\u00dfend wie der Rauch.<br \/>\n\u201eAlso heizen? Oder sich ihre eigene Gulaschkanone basteln?\u201c<br \/>\n\u201eNehme ich an.\u201c<br \/>\n\u201eWarum haben Sie nicht einfach auf uns vertraut, diese Rindviecher! Wir h\u00e4tten sie doch nicht verhungern lassen! Was haben die gedacht, verdammt noch mal?!\u201c<br \/>\n\u201eEs sind Amerikaner. Sie halten Eigeninitiative f\u00fcr eine Tugend\u201c, erwiderte Prescott d\u00fcster. \u201eImmer noch \u2026 obwohl es f\u00fcnfhundert Jahre her ist, dass sie die Indianer abgeknallt und sich das Land untertan gemacht haben.\u201c<br \/>\nSie sahen dem Notarzt-Shuttle nach, das mit den Schwerverletzten an Bord in den rauchverschleierten Himmel aufstieg. Die Leichtverletzten wurden an Ort und Stelle behandelt. Eine Frau kniete auf dem Stra\u00dfenpflaster und wurde von Weinkr\u00e4mpfen gesch\u00fcttelt. Prescott legte eine Decke um ihre Schultern und versuchte, sie zu tr\u00f6sten \u2013 doch sie schlug seine Hand weg und funkelte ihn w\u00fctend an. Ihr Blick dr\u00fcckte pure Verachtung aus.<br \/>\n\u201eDas habe ich wohl verdient\u201c, dachte Prescott, als er r\u00fcckw\u00e4rts taumelte.<\/p>\n<h5>2. Captain Lairis&#8216; Alptraum<\/h5>\n<p>Captain Lairis Ilana kniete am Rand einer tiefen Schlucht und blickte in das angstverzerrte Gesicht eines Jungen, der sich mit letzter Kraft an einen Felsvorsprung klammerte. Es war ein Mensch, h\u00f6chstens achtzehn Jahre alt, mit asiatischen Gesichtsz\u00fcgen. Seine F\u00fc\u00dfe baumelten \u00fcber einem g\u00e4hnenden Abgrund. Der Nebel am Grund der Schlucht verh\u00fcllte ihre wahre Tiefe.<br \/>\n\u201eGanz ruhig, Kadett, zappeln Sie nicht so rum! Nehmen Sie meine Hand \u2026\u201c<br \/>\n\u201eLassen Sie mich nicht fallen, Captain! Bitte \u2026\u201c<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich nicht!\u201c Lairis sch\u00fcttelte heftig den Kopf. \u201eLos, nehmen Sie meine Hand! Suchen Sie mit den F\u00fc\u00dfen nach einer Spalte im Fels, wo Sie sich abst\u00fctzen k\u00f6nnen!\u201c<br \/>\n\u201eIch kann nicht\u201c, wimmerte der Junge.<br \/>\n\u201eSie m\u00fcssen! Ja, ich wei\u00df, Sie haben Angst \u2013 aber ich kriege Sie nicht hochgezogen, wenn Sie nicht ein bisschen mithelfen! Ich bin nur eine Frau und kein Kran, verdammt!\u201c<br \/>\nDer Junge kniff die Augen zu. Seine Finger l\u00f6sten sich z\u00f6gerlich vom steinigen Untergrund.<br \/>\n\u201eNa bitte, es geht doch! Sie machen das ganz hervorragend!\u201c ermunterte in Lairis.<br \/>\nAls sie seine Hand ergreifen wollte, l\u00e4chelte er mit geschlossenen Augen. Sein Arm verwandelte sich in einen Tentakel aus schimmerndem braunem Gallert, der sich um Lairis wickelte und sie in die Tiefe riss. Sie schrie, als sie in den Abgrund st\u00fcrzte und sich dabei mehrmals \u00fcberschlug. Die Nebel teilten sich und aus dem Boden der Schlucht fuhren pl\u00f6tzlich ein Dutzend blitzblanke Metallspitzen &#8230; wie in einem makaberen Jump-and-Run-Holo. Doch anders als die Helden in diesen Spielen hatte Captain Lairis Ilana nicht die geringste Chance, sich zu retten. Wenn sie nicht beim Aufprall starb, w\u00fcrden die Metallspie\u00dfe sie t\u00f6ten und ihr zumindest unvorstellbare Schmerzen zuf\u00fcgen \u2026<br \/>\nIn diesem Augenblick wich die bizarre Szene einer wei\u00dfen Wand. Lairis blinzelte ein paar Mal, weil sie sich an das helle Licht gew\u00f6hnen musste.<br \/>\n\u201eCaptain! Bin ich froh, dass Sie aufgewacht sind!\u201c Ein wabernder schwarzer Fleck, der sich in das markante dunkle Gesicht eines Sternenflottenarztes verwandelte. \u201eGeht es Ihnen nicht gut?\u201c Eine warme, besorgte m\u00e4nnliche Stimme, die gut geeignet war, Vertrauen einzufl\u00f6\u00dfen.<br \/>\nAber Captain Lairis reagierte nicht. Sie hob mit angehaltenem Atem ihre Hand und war offensichtlich erleichtert, dass die Haut glatt und unverletzt war. Ihre Herz und Hirnstr\u00f6me beruhigten sich allm\u00e4hlich. Lairis strich ihre langen, kastanienbraunen Haare aus dem Gesicht und richtet sich unbeholfen auf. \u201eNein, alles in Ordnung \u2026 Doktor \u2026?\u201c<br \/>\n\u201eRon Tygins. Ich \u00fcbernehme Ihre medizinische Betreuung, bis ich auf die LAKOTA zur\u00fcckbeordert werde.\u201c<br \/>\nLairis nickte nur.<br \/>\n\u201eIch bin gar nicht so \u00fcberzeugt, dass es Ihnen gut geht\u201c, erkl\u00e4rte Tygins offen.<br \/>\nLairis sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eEs war nichts \u2026 nur ein Alptraum.\u201c<br \/>\n\u201eKein Wunder, was Sie erlebt haben, war traumatisch.\u201c Mitf\u00fchlend strich Doktor Tygins \u00fcber die Schulter seiner Patientin. Er wusste nicht viel \u00fcber die Krankheit, mit der die Wechselb\u00e4lger Captain Lairis infiziert hatten \u2026 nur, dass sie extrem schmerzhaft verlief.<br \/>\n\u201eIch frage mich, weshalb ich Raymond als Wechselbalg gesehen habe \u2026\u201c Lairis fing den fragenden Blick des Doktors auf und schilderte ihren Traum.<br \/>\n\u201eRaymond? Sie meinen den Sohn dieses Captains, der in Antwerpen get\u00f6tet wurde? Wer wei\u00df, vielleicht geben Sie ihm unterschwellig die Schuld an dem, was Ihnen widerfahren ist \u2026\u201c<br \/>\n\u201eWie kommen sie darauf?\u201c hakte die Bajoranerin unwirsch nach.<br \/>\n\u201eIhr Ingenieur sagte, Raymond h\u00e4tte Sie angerufen, kurz bevor Sie \u2026 verschwunden sind.\u201c<br \/>\n\u201eDie Sternenflotte hatte gerade sein Haus auf den Kopf gestellt. Er hat mich angerufen, weil er mir vertraut und weil er dachte, ich w\u00fcrde einen Sinn dahinter erkennen.\u201c<br \/>\n\u201eWas haben sie gesucht?\u201c fragte Tygins mit einem Stirnrunzeln.<br \/>\n\u201eEine Sicherheitsbox, die Raymonds Vater geh\u00f6rt hat.\u201c<br \/>\n\u201eIch sch\u00e4tze mal, da waren irgendwelche Geheimdokumente drin \u2026\u201c<br \/>\nLairis zuckte die Schultern. \u201eDiese Formwandler haben mich und Raymond entf\u00fchrt, weil sie dachten, ich w\u00fcsste es.\u201c<br \/>\n\u201eAber Sie wussten gar nichts?\u201c<br \/>\n\u201eNein\u201c, erwiderte Lairis nach einer kleinen Pause. Ihr Gef\u00fchl sagte ihr zwar, dass sie Tygins vertrauen konnte, aber ihr Verstand riet ihr, nicht zu viel zu erz\u00e4hlen. Diese Sicherheitsbox durfte auf keinen Fall in fasche H\u00e4nde geraten \u2013 und \u201efalsche H\u00e4nde\u201c vermutete sie auch unter den Kumpanen Laytons. Ihre Ideen, wo die Box versteckt sein k\u00f6nnte, hatte sie f\u00fcr sich behalten \u2013 trotz aller Qualen, die die Wechselb\u00e4lger ihr zugef\u00fcgt hatten.<br \/>\n\u201eIch nehme an, ich bin im Krankenhaus \u2026\u201c Sie sah sie gr\u00fcndlich um. \u201eUnd ich habe sogar ein Einzelzimmer \u2013 welch ein Service!\u201c<br \/>\n\u201eSie sind in einem Krankenhaus der Sternenflotte, ja.\u201c<br \/>\n\u201eWie lange war ich weg?\u201c Lairis richtete einen fragenden Blick aus gro\u00dfen, braun-gr\u00fcnen Augen auf den dunkelh\u00e4utigen Arzt.<br \/>\n\u201eZwei Tage.\u201c<br \/>\n\u201eDu lieber Himmel!\u201c st\u00f6hnte die Bajoranerin.<br \/>\n\u201eNun ja, Captain, Sie waren ziemlich schwer krank \u2026\u201c<br \/>\n\u201eWie geht es Kadett Kitamura?\u201c<br \/>\n\u201eBestens. Ein Counselor k\u00fcmmert sich um ihn.\u201c Tygins musterte seine Patientin aus den Augenwinkeln. \u201eIch m\u00f6chte Ihnen nicht zu nahe treten, Captain, aber ich rate Ihnen auch, einen aufzusuchen, wenn Ihre Alptr\u00e4ume schlimmer werden.\u201c<br \/>\n\u201eDanke, kein Interesse\u201c, erwiderte sie freundlich, aber bestimmt. \u201eIch habe es \u00fcberlebt, es ist vorbei und ich m\u00f6chte nicht dar\u00fcber reden.\u201c<br \/>\nTygins \u00fcberlegte, ob er Lairis erz\u00e4hlen sollte, dass die globale Energieversorgung durch Formwandler sabotiert worden war, entschied sich jedoch, die Bajoranerin in ihrem geschw\u00e4chten Zustand nicht mit derart schlimmen Nachrichten zu erschrecken. \u201eCaptain, Ihre Tochter wartet auf Sie\u201c, verk\u00fcndete er stattdessen.<br \/>\nZum ersten Mal seit ihrem Erwachen l\u00e4chelte Captain Lairis.<br \/>\nTygins drehte sich noch einmal um, bevor der den Raum verlie\u00df. \u201eAch ja, Captain \u2026 alles, was Ihre Krankheit betrifft, unterliegt strengster Geheimhaltung. Das ist \u00fcbrigens auch der Grund f\u00fcr Ihr Einzelzimmer. Wir wollen schlie\u00dflich vermeiden, dass eine Panik ausbricht.\u201c<br \/>\n\u201eVerstanden\u201c, erwiderte Lairis. \u201eIch behalte meine faszinierende Krankengeschichte f\u00fcr mich.\u201c<br \/>\nEin kleines L\u00e4cheln erschien auf dem Gesicht des Doktors. \u201eIst noch jemand eingeweiht?\u201c<br \/>\n\u201eMein Chefingenieur und mein Erster Offizier. Und meine Tochter wahrscheinlich.\u201c Lairis hob die Augenbrauen und scherzte: \u201eSie werden sie doch nicht eliminieren, oder?\u201c<br \/>\n\u201eWenn sie den Mund halten, nicht.\u201c<br \/>\n\u201eInteressant, jemandem zu begegnen, dessen Humor noch schw\u00e4rzer ist, als meiner.\u201c<br \/>\nDer Doktor l\u00e4chelte immer noch, aber seine Augen waren ernst.<br \/>\nKaum war er gegangen, schl\u00fcpfte Julianna Lairis hinein. Es war offensichtlich, dass sie etwas hinter ihrem R\u00fccken versteckt hielt.<br \/>\n\u201eKomm her, Kleines\u201c, rief Lairis Ilana und umarmte ihre Tochter.<br \/>\n\u201eIch hab dir was mitgebracht, Mom!\u201c<br \/>\n\u201eHoffentlich keinen Blumenstrau\u00df!\u201c<br \/>\nJulianna zog einen Schmollmund. \u201eWof\u00fcr h\u00e4ltst du mich! Ich wei\u00df, du hasst tote Pflanzen.\u201c<br \/>\n\u201eIch f\u00fcrchte, Jerad w\u00e4re so d\u00e4mlich, mir welche zu bringen\u201c, murrte die Bajoranerin.<br \/>\n\u201eM\u00f6glich w\u00e4r\u2019s\u201c, erwiderte Julianna unverbl\u00fcmt.<br \/>\nJerad war Lairis Ilanas Erster Offizier und heimlicher Geliebter. Er hatte sich eine geschlagene Viertelstunde mit einem Wechselbalg in ihrer Gestalt unterhalten und keinerlei Verdacht gesch\u00f6pft. So zweifelte Lairis mittlerweile an der Tiefe dieser Beziehung.<br \/>\n\u201eHat er mich besucht?\u201c fragte sie betont beil\u00e4ufig.<br \/>\n\u201eEr hat stundenlang an deinem Bett gewacht, als du aus dem OP gekommen bist!\u201c<br \/>\n\u201eIst das dein Ernst?\u201c<br \/>\n\u201eKlar.\u201c Julianna nickte. \u201eDie Frage ist, ob er sich noch mal blicken l\u00e4sst, wenn er wei\u00df, dass du aufgewacht bist.\u201c<br \/>\n\u201eDas wird er wohl nicht wagen.\u201c Lairis wechselte lieber das Thema: \u201eAlso, was hast du mir mitgebracht, Sch\u00e4tzchen?\u201c<br \/>\nJulianna gab ihr ein P\u00e4ckchen, das sie neugierig \u00f6ffnete. Zwei altert\u00fcmlich aufgemachte Papierb\u00e4nde kamen zum Vorschein. Lairis strahlte und fiel ihrer Tochter erneut um den Hals. \u201eZwei Rana-Tel Comics, die ich noch nicht kenne! Ich danke dir! Wo hast du die her, Kleines?\u201c<br \/>\n\u201e\u00dcbers bajoranische Datennetz bestellt. Ich wollte sie dir eigentlich zum Geburtstag schenken, aber \u2026 naja \u2026 ich sch\u00e4tze, dass du noch ein paar Tage hier \u2026 \u00e4hm \u2026 verweilen musst. Und wenn du was zu lesen hast, bleibst du wenigstens im Bett.\u201c Das M\u00e4dchen grinste.<br \/>\n\u201eWirklich clever!\u201c Lairis wusste nicht, ob \u00e4rgerlich oder ger\u00fchrt sein sollte. Sie entschied sich f\u00fcr letzteres und bl\u00e4tterte fasziniert in einem der dicken, mit kunstvollen Federzeichnungen illustrierten B\u00e4nde.<br \/>\n\u201e\u2019Rana Tel und das Geheimnis der Feuerh\u00f6hlen\u2019 schlie\u00dft genau an den Band an, den du als Letztes gelesen hast\u201c, erkl\u00e4rte Julianna eifrig. \u201e\u2019Rana Tel und der Schatten des achten Mondes\u2019 bringt dann die Pah-Geister-Handlung zum Ende. Du wei\u00dft doch, Rana Tels Freundin Tira Mar ist von einem Pah-Geist \u00fcbernommen worden \u2026 Tja, nun bietet sie Rana ihre Hilfe an und er \u00fcberlegt ernsthaft, ob er sich der Kr\u00e4fte des B\u00f6sen bedienen soll, um seinem Volk im Kampf gegen die Cardies zu helfen \u2026\u201c<br \/>\n\u201eUnd? Tut er es?\u201c<br \/>\n\u201eJa, aber das geht nicht gut. So viel kann ich dir schon mal verraten.\u201c<br \/>\n\u201eVielleicht sollte ich dieses Buch einfach nehmen und Layton auf den Tisch packen \u2013 nat\u00fcrlich erst, nachdem ich es selbst gelesen habe.\u201c<br \/>\n\u201eAdmiral Layton? Ich bezweifle, dass er Bajoranisch lesen kann.\u201c<br \/>\n\u201eGibt es eine \u00dcbersetzung?\u201c<br \/>\n\u201eSoviel ich wei\u00df, nicht.\u201c<br \/>\n\u201eSchade.\u201c<br \/>\n\u201eDer Zweck, der die Mittel heiligt, wird von den Mitteln \u00fcberw\u00e4ltigt\u201c, zitierte Julianna mit nachdenklichem Blick.<br \/>\n\u201eAha, von wem stammt diese Weisheit? Sarek von Vulkan?\u201c<br \/>\n\u201eHannah Arendt von der Erde.\u201c Julianna grinste. \u201eDu solltest wirklich mehr B\u00fccher lesen, Mom.\u201c<br \/>\n\u201eUnd wer k\u00e4mpft dann gegen die b\u00f6sen Formwandler?\u201c<br \/>\n\u201eDie werden doch auch mal Pause machen, oder?\u201c<br \/>\nPause? Von wegen! Lairis Ilanas Miene verfinsterte sich. Schlimme Erinnerungen drohten sie zu \u00fcberw\u00e4ltigen \u2026 Captain Kitamuras Sohn, wie er an einen Betonpfeiler gefesselt war und ein Hypospray mit t\u00f6dlichen Viren sich an seiner Halsschlagader entleerte \u2026 h\u00e4ssliche, rote Platzwunden auf ihrem ganzen K\u00f6rper \u2026 Schmerzen, von denen ihr fast \u00fcbel wurde \u2026 t\u00f6dliche Metallspie\u00dfe am Boden einer Felsschlucht \u2026<br \/>\n\u201eAlles okay? Du siehst aus, als w\u00fcrdest du gleich umkippen!\u201c bemerkte Julianna entsetzt.<br \/>\n\u201eNein, keine Angst.\u201c Das L\u00e4cheln wollte ihr diesmal nicht so recht gelingen.<br \/>\n\u201eIch gehe bestimmt nie zur Sternenflotte\u201c, seufzte ihre Tochter.<br \/>\n\u201eAch, meistens macht der Job sogar Spa\u00df.\u201c<br \/>\nJulianna setzte sich auf die Bettkante und legte einen Arm um ihre Mutter. \u201eIch bin jedenfalls echt froh, dass du dich von dieser fiesen Krankheit so gut erholt hast \u2026\u201c<br \/>\nDoktor Tygins\u2019 Worte kamen Lairis in den Sinn. \u201eEs ist besser, du erz\u00e4hlst niemandem, dass es ein Virus war. Unbekannte Krankheiten machen die Menschen viel zu nerv\u00f6s.\u201c<br \/>\nJulianna nickte. \u201eBesonders, da niemand den Planeten verlassen darf. Wenn die Leute auch noch Angst haben m\u00fcssen, dass eine Epidemie ausbricht, drehen sie durch.\u201c<br \/>\n\u201eWas?\u201c Lairis warf ihrer Tochter einen scharfen Blick zu.<br \/>\nDas M\u00e4dchen presste beide H\u00e4nde auf den Mund. Ihre Augen wurden riesengro\u00df. \u201eStimmt, das hast du ja gar nicht mitgekriegt! Oh Sch\u2026\u201c<br \/>\n\u201eWas?\u201c wiederholte Lairis, diesmal noch eine Spur sch\u00e4rfer. \u201eWieso darf niemand den Planeten verlassen?\u201c<br \/>\n\u201eWeil die Erde unter Ausnahmezustand steht\u201c, antwortete Julianna kleinlaut. \u201eDie Energie ist pl\u00f6tzlich auf dem ganzen Planeten ausgefallen, wahrscheinlich durch Sabotage \u2026\u201c<br \/>\nLairis atmete heftig ein und aus. \u201eAls wir aus diesem schneckenverseuchten Park gekommen sind und die Lichter der n\u00e4chsten Stadt nicht sehen konnten, ahnte ich schon, dass etwas nicht stimmt \u2026\u201c<br \/>\n\u201eWas hast du daraufhin gemacht?\u201c fragte Julianna angespannt.<br \/>\n\u201eIch bin ohnm\u00e4chtig geworden\u201c, antwortete sie. Auf Juliannas erschrockenen Blick hin verzog sie ihren Mund zu einem schiefen L\u00e4cheln. \u201eWeil ich auf eine Nacktschnecke getreten bin.\u201c<br \/>\nIhre Tochter kicherte unbeherrscht los und Lairis fiel in ihr Lachen ein. F\u00fcr ein paar kostbare Sekunden dachte sie nicht an das Dominion, den Ausnahmezustand oder ihren merkw\u00fcrdigen Traum.<\/p>\n<p>TO BE CONTINUED &#8230;.<\/p>\n<p>\u00a9 2007\/08 by Adriana Wipperling<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/st-defender_ep02.pdf\" target=\"_blank\">komplette Episode als PDF downloaden<\/a><\/p>\n<div style=\"padding: 10px 0 \"  class=\"interactive_bottom\"><div class='button_holder_left'><iframe allowtransparency=\"true\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" src=\"http:\/\/platform.twitter.com\/widgets\/tweet_button.html?url=http%3A%2F%2Fst-defender.de%2F%3Fp%3D80&amp;text=Episode 02: Hinter der Maske &#8211; Teil 1&amp;count=horizontal&amp;lang=de_DE  \" style=\"width:65px; height:21px;\"><\/iframe><\/div><div class='button_holder_left'><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fst-defender.de%2F%3Fp%3D80&amp;layout=box_count&amp;show_faces=false&amp;width=65&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=65\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:65px; height:65px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erde im Ausnahmezustand: Durch Sabotage ist auf dem ganzen Globus der Stromausgefallen, die Angst vor Hunger und Krieg treibt viele Menschen zu Pl\u00fcnderungsaktionen. Eine Auseinandersetzung zwischen Pl\u00fcnderern und Sternenflotte endet in einem furchtbaren Ungl\u00fcck mit mehreren Toten. Daraufhin verh\u00e4ngt Admiral Layton eine ganzt\u00e4gige Ausgangssperre &#8211; und provoziert eine harte Auseinandersetzung mit Captain Lairis. 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