{"id":693,"date":"2010-04-18T18:15:54","date_gmt":"2010-04-18T18:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/st-defender.de\/?p=693"},"modified":"2012-08-07T18:32:18","modified_gmt":"2012-08-07T18:32:18","slug":"star-trek-resistance-teil-3-farben-der-gewalt-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/st-defender.de\/?p=693","title":{"rendered":"Star Trek &#8211; Resistance, Teil 3: Farben der Gewalt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/resistance-3.jpg\" rel=\"lightbox[693]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-695\" title=\"resistance-3\" src=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/resistance-3-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/resistance-3-214x300.jpg 214w, http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/resistance-3-731x1024.jpg 731w, http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/resistance-3.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a>W\u00e4hrend Tren Gabor und Lairis Ilana jede freie Minute zusammen genie\u00dfen, f\u00e4ngt sich Yarath\u2019s Verlobter Talis einen heimt\u00fcckischen Virus ein. Ilana \u00fcberredet ihre Mitk\u00e4mpfer, den Kranken zu Jaslan zu schaffen \u2013 einen befreundeten Maler, der ein umfangsreiches Wissen in Kr\u00e4uterheilkunde besitzt.<br \/>\nDoch der vertr\u00e4umte K\u00fcnstler lebt in seiner eigenen, sch\u00f6ngef\u00e4rbten Welt \u2013 und er h\u00fctet ein Geheimnis, das die ganze Gruppe in t\u00f6dliche Gefahr bringt.<br \/>\nDie Rebellen laufen direkt in eine Falle der Cardassianer und Talis ger\u00e4t in Gefangenschaft.<br \/>\nHat Lairis einen nicht wieder gut zu machenden Fehler begangen, der zum endg\u00fcltigen Bruch mit Yarath f\u00fchrt? Oder gelingt die waghalsige Rettungsoperation, die sie und Gabor planen?<\/p>\n<p><strong>Altersfreigabe: ab 18 Jahre!<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/ST-resistance03.pdf\">Zum Download<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leseprobe:<\/p>\n<p>Der Cardassianer, den ich erschoss, zuckte nur kurz, bevor er starb \u2013 aber irgendjemand schrie.<\/p>\n<p>Da erkannte ich, dass die Schreie aus dem Nebenzimmer kamen. Zwei cardassianische Soldaten traten durch den Vorhang und zerrten Talis mit sich.<\/p>\n<p>Meine Kehle war auf einmal ganz trocken.<\/p>\n<p>\u201eLasst mich los, ihr Dreckskerle, l\u00e4sst mich sofort los!\u201c, schimpfte er immer wieder.<\/p>\n<p>Die Cardies taten ihm diesen Gefallen nat\u00fcrlich nicht. Sie verdrehten ihm mit roher Gewalt den Arm auf dem R\u00fccken, ein Dritter trat ihm gegen die Schienbeine und rammte den Gewehrkolben in seinen Magen. Talis br\u00fcllte wie ein verwundetes Tier. Seine Stimme klang wieder so rau und heiser wie im Augenblick seines Grippeanfalls. Er versuchte sich verzweifelt zu wehren aber \u2013 geschw\u00e4cht durch seine Krankheit \u2013 hatte er keine Chance.<\/p>\n<p>Arem schoss daneben, weil seine Hand so stark zitterte. Ich verstand, er hatte Angst, Talis zu erschie\u00dfen &#8230; doch ich bin sicher, Talis hatte sich sp\u00e4ter gew\u00fcnscht, es w\u00e4re so gekommen.<\/p>\n<p>Gabor und ich hatten unsere liebe Not, dem Waffenfeuer dreier besonders schie\u00dfw\u00fctiger Cardies auszuweichen. Ihre Phaserblitze sprengten immer wieder L\u00f6cher in die Wand, Kalk spritzte uns in die Augen.<\/p>\n<p>Arem keuchte vor Entsetzen laut auf.<\/p>\n<p>Als ich endlich wieder klar sehen konnte, erkannte ich den Grund: Zwei Cardassianer verschwanden in einem Flirren \u2013 und Talis mit ihnen. Arems Phaserstrahl durchbohrte wirkungslos die halb transparente Gestalt eines Soldaten.<\/p>\n<p>Jaslan, der bis eben weinend neben Jenarias Leichnam gekauert hatte, schreckte hoch.<\/p>\n<p>Ich werde den Ausdruck seiner Augen nie vergessen: dieses ungl\u00e4ubige Entsetzen, als die Cardies unseren wehrlosen Freund abschleppten &#8230; wie ihm endlich ins Gehirn sickerte, was er getan hatte: etwas unvorstellbar Bescheuertes, Verwerfliches &#8230; Selbstm\u00f6rderisches.<\/p>\n<p>Ein Energieblitz, der f\u00fcr Gabor oder mich bestimmt war, traf auf seinen Nacken und kam zu seiner Kehle wieder raus.<\/p>\n<p>Und Yarath? Ich hatte sie noch nie so erlebt: Sie kniete auf dem Boden und starrte mit leerem Blick auf den Fleck, wo ihr Freund eben noch gestanden hatte. Sie war genauso gel\u00e4hmt, wie Jaslan: Ihre eigene Qual schnitt sie von der Au\u00dfenwelt ab.<\/p>\n<p>Einer der Soldaten packte sie bei den Haaren und zerrte sie grinsend auf die F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Bei den Propheten \u2013 sie wehrte sich nicht einmal! Es schien sie nicht l\u00e4nger zu k\u00fcmmern, was mit ihr passierte. \u201eArem, lauf!\u201c, befahl sie matt.<\/p>\n<p>Arem h\u00f6rte nicht auf sie und versuchte, den Cardassianer von ihr wegzurei\u00dfen. Doch der h\u00fcnenhafte Kerl sch\u00fcttelte den schm\u00e4chtigen Jungen wie eine l\u00e4stige Fliege ab. Dabei wurde der Kleiderst\u00e4nder umgeworfen und krachte gegen die Fensterschreibe. Ein Spinnennetz von feinen Rissen durchzog das Glas<\/p>\n<p>Ich versuchte, zu feuern, aber es kam nur ein kl\u00e4gliches Zischen aus meiner Waffe. Mist, nun war auch noch meine Energiezelle leer! Ich h\u00f6rte Stoff zerrei\u00dfen, sah, wie der Cardie seinen gesammelten Speichel ins Gesicht meiner Freundin fallen lie\u00df, schnappte mir eine staubige Keramikskulptur und zertr\u00fcmmerte sie auf seinem Sch\u00e4del. Alle Viere von sich gestreckt, brach der Kerl \u00fcber Yarath zusammen. Arem rollte den bewusstlosen Mann beiseite und gab ihm einen hasserf\u00fcllten Tritt.<\/p>\n<p>\u201eAlles in Ordnung, Yarath?\u201c fragte Gabor besorgt.<\/p>\n<p>Ein unverst\u00e4ndliches Murmeln war die Antwort. Yarath erhob sich mit steifen Gliedern und wischte sich angeekelt mit dem Handr\u00fccken \u00fcber die Wange.<\/p>\n<p>In diesem Augenblick st\u00fcrmten drei weitere Cardassianer das Haus. Arem nahm Yarath endlich beim Wort und sprang mit einem Satz durch das zersplitterte Panoramafenster des Wohnzimmers. Glasscherben klirrten und Phaser fauchten. Yarath, mit zerzausten Haaren, zerfetzter Bluse und wildem Blick, setzte ihm nach. Das zertr\u00fcmmerte Fenster, wie ein Maul mit schiefen, spitzen Z\u00e4hnen, spuckte sie in die Dunkelheit aus.<\/p>\n<p>Aber wo sollten wir hin? Vor uns die Cardassianer, hinter uns eine Sackgasse &#8230; Mein Magen rebellierte, als mir der Ernst der Lage klar wurde. Es konnte unser Ende sein!<\/p>\n<p>Dann hatte ich einen Geistesblitz: Ich packte Gabor bei der Hand, st\u00fcrmte die Treppe hinauf und zog ihn mit mir. \u201eIlana, da oben sitzen wir in der Falle\u201c, protestierte er.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt einen Baum vorm Dachfenster\u201c, raunte ich ihm zu.<\/p>\n<p>Eine Disruptorsalve setzte das Treppengel\u00e4nder in Brand und die H\u00e4rchen auf meinen Armen fingen an, zu kokeln. Gabor schrie und ich fragte mich voller Sorge, wie schwer er wohl verletzt war. Atemlos erreichten wir die Dachkammer. Gabor fegte einen Stapel Gem\u00e4lde beiseite, riss das Fenster auf, hechtete hinaus und bekam einen kr\u00e4ftigen Ast zu fassen. Als ich ihn von hinten sah, erschrak ich: Ein Phaser hatte ihm die rechte Lende und die halbe Ges\u00e4\u00dfbacke verbrannt. Das tat sicher scheu\u00dflich weh!<\/p>\n<p>\u201eJetzt wei\u00df ich, was Feuer unterm Hintern bedeutet\u201c, knurrte er mit zusammengebissenen Z\u00e4hnen. \u201eH\u00e4tte der Mistkerl tiefer gezielt, m\u00fcsstest du dir nen neuen Verlobten suchen.\u201c<\/p>\n<p>Ich setzte ihm nach, flog durch die Luft, griff nach dem Ast &#8230; und erwischte gerade Gabors Bein. Es war zum Gl\u00fcck sein unverletztes.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine schreckliche Sekunde glaubte ich, er w\u00fcrde den Ast loslassen.<\/p>\n<p>\u201eHalt dich gut fest!\u201c, zischte er mir zu.<\/p>\n<p>Wir hingen mindestens zehn Meter \u00fcber dem Boden, alle Schwerkraft dieses Planeten zerrte an mir, an uns, an Gabor &#8230; ich war Gabors Klotz am Bein &#8230; beinahe h\u00e4tte ich hysterisch aufgelacht. Mir war ganz schwindelig vor Adrenalin, ein Insektenschwarm kreiste in meinem Kopf. Kein stabiler Ast in meiner N\u00e4he.<\/p>\n<p>Ich h\u00f6rte das Knarren der Dielen im Atelier.<\/p>\n<p>Oh nein, die Cardies! Sie w\u00fcrden uns vom Baum schie\u00dfen wie lissepianische Moorh\u00fchner! Ich konnte mich nicht l\u00e4nger an Gabor festhalten, konnte es nicht verantworten &#8230;<\/p>\n<p>Er japste erschrocken, als ich loslie\u00df, und blickte fassungslos nach unten. Ich erwischte jedoch einen Ast unter mir und hangelte mich durch das Ge\u00e4st des Baumes wie ein Primat. Die D\u00e4mmerung, schon beinahe Nacht, und das dichte Bl\u00e4tterwerk verbargen mich vor den Augen der Cardassianer. Ich konnte nur hoffen, dass sie vollauf mit Schie\u00dfen besch\u00e4ftigt waren und gerade keine Tricorder benutzten. Leider sah ich auch nicht, wo Gabor steckte, und das beunruhigte mich.<\/p>\n<p>Dann h\u00f6rte ich Stimmen und schwere Schritte und mir wurde ganz klamm in der Magengegend. Hier drau\u00dfen waren also noch mehr Cardassianer &#8230; H\u00e4tte ich mir denken k\u00f6nnen, ich Dummbeutel!<\/p>\n<p>Aber was w\u00e4re die Alternative gewesen? Brav im Haus warten, bis wir erschossen wurden? Oder verhaftet, wie Talis? Ich unterdr\u00fcckte ein Schluchzen, als ich an ihn dachte. Hoffentlich hatten Yarath und Arem wenigstens ein sicheres Versteck gefunden!<\/p>\n<p>Ich presste mich gegen den Baumstamm und \u00fcberlegte, was ich tun sollte. Runterklettern und fl\u00fcchten? Hier oben ausharren und hoffen, dass mich der Feind nicht entdeckt? Auf Gabor warten? Erschien mir alles ziemlich riskant.<\/p>\n<p>Ein penetranter Geruch stieg mir in die Nase. Holzkohle &#8230; Rauch &#8230; Was, um Himmels Willen \u2026 Die Cardies w\u00fcrden wohl kaum eine Grillparty feiern, wenn sie Rebellen jagen mussten.<\/p>\n<p>Es war Feuer \u2013 einige Meter unter mir! Schmale gelbe Flammen z\u00fcngelten die Rinde des Baumes hoch. Ich erschrak so heftig, dass ich fast abgerutscht und gefallen w\u00e4re. Das konnte doch nicht wahr sein! Sie fackelten einfach den Baum ab! Aber ich hatte mich geirrt: Ein glei\u00dfender Lichtstrahl schnitt sich quer durch den Stamm. Ein Laser! Sie f\u00e4llten den Baum mit einem Phaser oder Disruptor!<\/p>\n<p>Der Baum verharrte noch eine Sekunde zitternd auf dem Fleck \u2013 dann st\u00fcrzte er mit rasender Geschwindigkeit um. Ich verlor den Halt und landete irgendwo im Geb\u00fcsch. Harte, trockene Zweige rissen mir an mehreren Stellen die Haut auf und ich presste die Z\u00e4hne fest aufeinander, um nicht zu schreien. Sonst h\u00e4tten mich die Cardies gleich entdeckt.<\/p>\n<p>Ihre Schritte klangen verdammt nah &#8230; Schei\u00dfe, sie kamen immer n\u00e4her! Es hatte keinen Zweck mehr, zu fliehen.<\/p>\n<p>Ich wurde unsanft aus dem Geb\u00fcsch gezerrt und war umringt von vier hohnlachenden L\u00f6ffelk\u00f6pfen. Am liebsten w\u00e4re ich auf der Stelle tot umgefallen.<\/p>\n<p>Ein cardassianischer Soldat mit Muskeln wir Luftballons und einen ganzen Kopf gr\u00f6\u00dfer als ich hielt meine Arme im Schraubzwingen-Griff. Ich versuchte, mich loszurei\u00dfen, ihm wenigstens in die Weichteile zu treten &#8230; aber so, wie er mich umklammert hielt, war das unm\u00f6glich. Ich dachte wieder an Talis und mir war ganz elend zumute.<\/p>\n<p>\u201eNa, wen haben wir denn da &#8230;\u201c, schnarrte einer der Soldaten.<\/p>\n<p>Ein anderer zog seinen Disruptor und seine Augen funkelten mordlustig. \u201eSag hallo zu deinen Propheten, du Made!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<div style=\"padding: 10px 0 \"  class=\"interactive_bottom\"><div class='button_holder_left'><iframe allowtransparency=\"true\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" src=\"http:\/\/platform.twitter.com\/widgets\/tweet_button.html?url=http%3A%2F%2Fst-defender.de%2F%3Fp%3D693&amp;text=Star Trek &#8211; Resistance, Teil 3: Farben der Gewalt&amp;count=horizontal&amp;lang=de_DE  \" style=\"width:65px; height:21px;\"><\/iframe><\/div><div class='button_holder_left'><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fst-defender.de%2F%3Fp%3D693&amp;layout=box_count&amp;show_faces=false&amp;width=65&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=65\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:65px; height:65px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Tren Gabor und Lairis Ilana jede freie Minute zusammen genie\u00dfen, f\u00e4ngt sich Yarath\u2019s Verlobter Talis einen heimt\u00fcckischen Virus ein. 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