{"id":148,"date":"2010-01-04T21:00:53","date_gmt":"2010-01-04T20:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/st-defender.de\/blog\/defender\/?p=148"},"modified":"2014-08-26T09:52:47","modified_gmt":"2014-08-26T09:52:47","slug":"star-trek-resistance-teil-2-von-liebe-und-krieg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/st-defender.de\/?p=148","title":{"rendered":"Star Trek &#8211; Resistance, Teil 2: Von Liebe und Krieg"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/resistance-2.jpg\" rel=\"lightbox[148]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/resistance-2-214x300.jpg\" alt=\"resistance-2\" width=\"214\" height=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1386\" srcset=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/resistance-2-214x300.jpg 214w, http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/resistance-2-731x1024.jpg 731w, http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/resistance-2-248x348.jpg 248w, http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/resistance-2-688x963.jpg 688w, http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/resistance-2.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a>Weiter geht&#8217;s mit der der Saga um Lairis&#8216; Jugend beim bajoranischen Widerstand.<\/p>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><br \/>\nZum Inhalt:<br \/>\nSeit einem halben Jahr ist Lairis nun beim Widerstand, doch nichts l\u00e4uft so, wie sie es sich in ihren romantischen Tr\u00e4umen ausgemalt hat. Gabor, der Mann, in den sie verliebt ist, h\u00e4lt sie auf Distanz und l\u00e4sst sie nicht an Kampfeins\u00e4tzen teilnehmen. Ihre Mentorin Yarath behandelt sie von oben herab und ihre Freundin Nira wird pl\u00f6tzlich schwer krank.<br \/>\nDoch dann geht der Gruppe Nahrung und Wasser aus, ein \u00dcberfall auf einen car-dassianischen Frachter soll die letzte Rettung sein. Lairis sieht ihre Chance kommen und k\u00e4mpft: F\u00fcr den Erfolg der Mission, Niras \u00dcberleben \u2013 und Gabors Liebe.<br \/>\nDa offenbaren ihr die Propheten eine schreckliche Wahrheit \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/st-defender.de\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ST-Resistance-02.pdf\">Download<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Leseprobe:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sommer in Rakhanta waren m\u00f6rderisch: bis zu 45\u00b0C im Schatten und eine Vielfalt an Un\u00acgeziefer, die einen nur zur Verzweiflung treiben konnte, wenn man kein Insektenforscher war. Das Schlimmste war jedoch, dass sich die Cardis bei diesen Temperaturen am wohlsten f\u00fchlten.<br \/>\nUnser Marsch dauerte mehrere Tage, am Ende wateten wir durch einen stinkenden Sumpf. Ich bewegte mich wie ein Automat, setzte mechanisch einen Fu\u00df vor den anderen, wedelte mit den Armen, um diese blutsaugenden, summenden kleinen Biester abzuwehren &#8230; aber das wa\u00acren nur noch Reaktionen meines vegetativen Nervensystems. Mein Gehirn, mein Pagh hatte sich irgendwie ausgeklinkt. Wassermangel, Nahrungsmangel, Schlafmangel &#8230; wer wei\u00df, viel\u00acleicht sogar Sauerstoffmangel. Es war so schw\u00fcl, dass man kaum Luft bekam. Ein dreckiger warmer Regen nieselte auf uns herab. Wenn das so weiter geht, wachsen mir gleich Schwimm\u00ach\u00e4ute &#8230; dachte ich frustriert. Welch eine Ironie \u2013 denn innerlich f\u00fchlten wir uns alle v\u00f6llig ausge\u00acd\u00f6rrt. Ich hatte Angst, meine Zunge w\u00fcrde f\u00fcr immer am Gaumen kleben bleiben!<br \/>\nMein Marschgep\u00e4ck war fast so schwer, wie ich selbst \u2013 jedenfalls kam es mir so vor. Ich war am Ende meiner Kr\u00e4fte, aber ich wollte es nicht zugeben. Ich wollte nicht die Erste sein, die &#8230; Nira kam mir zuvor. Sie jammerte nicht, sie beschwerte sich nicht \u2013 sie kippte einfach um. Ich h\u00f6rte ein lautes Platschen hinter mir, wurde mit Schlammwasser bespritzt, fuhr alarmiert herum &#8230; da lag sie der L\u00e4nge nach in dieser Dreckbr\u00fche, alle Viere ausgestreckt, die blauen Augen weit aufgerissen. Sie atmete flach, ihr Blick war ausdrucklos.<br \/>\n\u201eNira, um Himmels Willen!\u201c, rief ich entsetzt und staunte, dass meine Stimme noch funktio-nierte. Ziem\u00aclich d\u00fcnn und kl\u00e4glich, aber immerhin &#8230; Ich beugte ich \u00fcber meine Kampfgef\u00e4hrtin, strich ihr das nasse, rotblonde Haar aus dem Gesicht und erschrak, wie hei\u00df sie war. \u201eNira, bitte mach uns keinen Kummer!\u201c<br \/>\nAllm\u00e4hlich kehrte das Leben in ihre Augen zur\u00fcck und sie versuchte sogar ein kleines L\u00e4-cheln. \u201eEs geht schon wieder\u201c, kr\u00e4chzte sie. \u201eAlles in Ordnung.\u201c<br \/>\n\u201eNichts ist in Ordnung\u201c, widersprach Gabor ernst. \u201eDu hast hohes Fieber. Wir m\u00fcssen Rast  machen.\u201c<br \/>\nIch blickte erstaunt auf, denn ich hatte ihn gar nicht bemerkt. Unsere H\u00e4nde ber\u00fchrten sich zuf\u00e4llig und er zuckte zur\u00fcck. Seine Haut war fast so hei\u00df wie Niras, und f\u00fcr einen Augenblick f\u00fcrchtete ich eine Virusepidemie. Doch Gabors Hitze hatte nichts mit Fieber zu tun.<br \/>\nF\u00fcr einen Moment glaubte ich, sein Blick wandere verstohlen \u00fcber meine K\u00f6rper, mit wur-den die Knie weich \u2026 aber zu meiner unendlichen Entt\u00e4uschung wandte er sich ab und kon-zentrierte sich ganz auf die kranke Nira.<br \/>\nMeine Freundin musste einfach wieder gesund werden \u2013 so beruhigend wie Gabor auf sie einredete, so viel Zuversicht, W\u00e4rme und Gelassenheit, wie er ausstrahlte. Kein Wunder, dass die Gruppe ihn zu ihrem Anf\u00fchrer gew\u00e4hlt hatte, obwohl er erst 22 Jahre alt war.<br \/>\nTren Gabor \u2026 Seit ich ihn kannte, hatte ich nur noch Augen f\u00fcr ihn. Oder wie es Branqo \u2013 ein gro\u00dfer, breiter, respektloser Kerl aus unserer Widerstandszelle \u2013 in seiner unnachahmli-chen Art ausdr\u00fccke: Seit Gabor mir \u00fcber den Weg gelaufen sei, behandelte sie alle anderen M\u00e4nner wie Eunuchen.<br \/>\nBevor er mich f\u00fcr seine Widerstandszelle rekrutiert hatte, musste ich als Dabom\u00e4dchen ar-beiten. F\u00fcr mich waren M\u00e4nner schleimige, sabbernde Kreaturen gewesen, die scheinbar wie Formwandler an den seltsamsten Stellen Arme ausfahren konnten, um eine Frau gegen ihren Willen zu begrapschen.<br \/>\nDoch Gabor war keine schleimige, sabbernde Kreatur \u2013 er war einfach ein Mann. Der erste, von dem ich wirklich ber\u00fchrt werden mochte.<br \/>\nTraurig war nur, dass er das offensichtlich nicht wollte.<br \/>\nWir verst\u00e4ndigten uns wortlos und hoben Nira aus dem Wasser. Ihr Kopf hing schlaff herab, die Str\u00e4hnen ihrer langen nassen Haare wickelten sich wie Schlangen um meine Arme. Nira, Gabor &#8230; um beide machte ich mir wahnsinnige Sorgen.<br \/>\nIch hatte mich geirrt: Man konnte sich keines\u00acwegs an alles gew\u00f6hnen. Ich f\u00fcr meinen Teil konnte mich nicht damit abfinden, st\u00e4ndig in Sorge um meine Freunde zu sein &#8230; oder um meine Mutter \u2026 um meine ganze Familie.<br \/>\nEndlich erreichten wir eine kleine Lichtung und schlugen unser Lager auf: drei Zelte, deren Planen die Farbe wechselten und sich makellos in die jeweilige Umgebung einf\u00fcgten, ein Kraft\u00acfeld, das unsere Lebenszeichen abschirmte und giftiges Getier fernhielt, unsere Vorr\u00e4te an Me\u00acdikamenten, Nahrung, Wasser &#8230;<br \/>\n\u201eBranqo, du verfluchter Idiot!\u201c, Yaraths Stimme, ein bisschen kratzig, aber bewundernswert kraftvoll, schallte durch den Dschungel wie ein Urschrei.<br \/>\n\u201eWas soll der Unsinn\u201c, fauchte Branqo zur\u00fcck. \u201eIch hab nichts verbrochen, klar!\u201c<br \/>\n\u201eDu hast die Flasche nicht richtig zugemacht, du \u2026\u201c Yarath atmete hastig. Sie hielt einen sil-bernen Gegenstand in die H\u00f6he und richtete ihn anklagend auf Branqo.<br \/>\n\u201eNat\u00fcrlich hab ich sie richtig zugemacht \u2013 Geht das nicht in deinen Sch\u00e4del?\u201c Er ballte die H\u00e4nde zu F\u00e4usten, als ob er am liebsten auf sein Gegen\u00fcber eingepr\u00fcgelt h\u00e4tte. \u201e\u00dcberpr\u00fcf doch erst mal den Verschluss, bevor du mich so ankl\u00e4ffst! Wirklich, du hast \u2019nen Stich, Yarath.\u201c<br \/>\nIch fragte mich besorgt, was mit den beiden los war \u2013 aber Gabor ging bereits dazwischen, wie es sich f\u00fcr einen Anf\u00fchrer geh\u00f6rte.<br \/>\n\u201eDa war unsere letztes Wasser!\u201c, jammerte Yarath. \u201eBranqo, dieser hirnlose malkorianische Ochse &#8230;\u201c<br \/>\n\u201eIch sagte doch, ich war\u2019s nicht, du Matschr\u00fcbe!\u201c, br\u00fcllte der Beschuldigte ungehalten. Gabor warf den Beiden finstere Blicke zu, dann untersuchte er die Flasche gr\u00fcndlich.<br \/>\nEhrlich gesagt, war mir egal, wer die Schuld an dieser Katastrophe trug. Unser letztes Wasser, unser letztes Wasser &#8230; ich konnte an nichts anderes denken. Das war mein Tod, das war unser aller Tod &#8230; Die B\u00e4ume drehten sich um mich.<br \/>\n\u201eBranqo hat recht\u201c, erkl\u00e4rte Gabor ruhig \u2013 und ich bewunderte ihn f\u00fcr diese Ruhe. \u201eDie Flasche besteht aus einer Eisenlegierung. Sie ist korrodiert.\u201c<br \/>\n\u201eKorrodiert?\u201c hakte Yarath fassungslos nach. Die anderen standen wie versteinert daneben. \u201eJa. Korrodiert. Durchgerostet. Futsch. Kein Wunder bei der Feuchtigkeit.\u201c Er deutete auf ein winziges Loch am Boden der Flasche.<br \/>\nIch schaute in schmutzige, betretene Gesichter. In einigen von ihnen spiegelte sich Todes-angst wieder &#8230; vor allem in Niras.<br \/>\n\u201eWas machen wir jetzt?\u201c, fragte Yarath\u2019s Verlobter Talis schwach.<br \/>\nYarath und Branqo zuckten ratlos die Schultern. Gabor schnappte sich einen Kanister und marschierte entschlossen in den Wald.<br \/>\n\u201eWo willst du hin?\u201c, rief Arem ihm nach.<br \/>\n\u201eWasser holen\u201c, antwortete er knapp.<br \/>\n\u201eNa dann, viel Gl\u00fcck\u201c, murmelte Branqo und bewunderte seine schlammverkrusteten Schuhspitzen.<br \/>\n\u201eWir sollten erst mal die Zelte aufbauen\u201c, h\u00f6rte ich mich zu meiner eigenen \u00dcberraschung sa\u00acgen. \u201eUnd Nira muss aus den nassen Sachen raus!\u201c<br \/>\n\u201eSeit wann hast du hier Kommando?\u201c, brummte Yarath \u2013 doch dann tat sie genau das, was ich vorgeschlagen hatte: Sie half mir, Nira aus den nassen Kleidern zu sch\u00e4len.<br \/>\nNiras nackter K\u00f6rper war zart und hell. Und sie war so abgemagert, dass man ihre Rippen z\u00e4hlen konnte. Noch abgemagerter, als wir anderen &#8230; Ihre kleinen Br\u00fcsten hoben und senkten sich unter ihren schweren, keuchenden Atemz\u00fcgen. Impulsiv ber\u00fchrte ich ihr Gesicht. Ihre Au\u00acgen \u00f6ffneten sich, aber sie schien geradewegs durch mich hindurch zu sehen \u2013 mit einem ent\u00acr\u00fcckten L\u00e4cheln, als ob sie in eine Tr\u00e4ne der Propheten schaute. Dann fiel ihr Kopf wieder zur Seite. Ihre Lider flatterten. Als wir sie in eine Decke wickelten, reagierte sie nicht auf uns.<br \/>\n\u201eHaben wir so etwas wie einen medizinischen Tricorder?\u201c, fragte ich verzweifelt.<br \/>\nTalis reichte mir das Ger\u00e4t und hockte sich neben Yarath nieder.<br \/>\nYarath lie\u00df den Scanner \u00fcber Niras K\u00f6rper wandern und seufzte.<br \/>\n\u201eWas hat sie?\u201c, fragte ich angespannt.<br \/>\n\u201eKeine Ahnung\u201c, antwortete sie frustriert. \u201eIch kann mit diesen Werten nichts anfangen. Das Einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass sie 40,2\u00b0C Fieber hat.\u201c<br \/>\nVierzig! Ich schnappte entsetzt nach Luft. \u201eEgal, was sie hat \u2013 wir m\u00fcssen das Fieber senken!&#8220; Talis stimmte mir zu. \u201eDu hast doch Ahnung von Kr\u00e4utern, Ilana &#8230;\u201c<br \/>\n\u201eJa, ein bisschen, aber &#8230;\u201c Fieber senken &#8230; ein Kraut, um das Fieber zu senken &#8230; ich kramte wie wild in meinem Ged\u00e4chtnis. Die Einzige unter uns, die eine medizinische Ausbildung hatte, war ausgerechnet Nira.<br \/>\nIn diesem Moment setzte sie sich kerzengerade auf und umklammerte mein Handgelenk so fest, dass es schmerzte. \u201eVirastal!\u201c sagte sie eindringlich. \u201eIhr m\u00fcsst es mit Virastal versu-chen!\u201c<br \/>\nIhre Augen waren klar, ebenso ihre Stimme und ihr Verstand. Das war sicher nicht von Dauer. \u201eHaben wir so was?\u201c, fragte ich unsicher.<br \/>\n\u201eIch seh mal nach.\u201c Talis sprang auf und w\u00fchlte in seinem Rucksack.<br \/>\n\u201eDas wird eine lange Nacht&#8220;, murmelte ich, denn Nira und ich teilten uns ein Zelt.<br \/>\nYarath ber\u00fchrte meinen Arm und betrachtete mich mitf\u00fchlend. \u201eDu musst nicht bei ihr blei-ben. Ich kann das auch. Talis, es ist doch in Ordnung, wenn Ilana heute bei dir schl\u00e4ft, oder?\u201c<br \/>\nEr l\u00e4chelte. \u201eKein Problem.\u201c<br \/>\n\u201eDanke, das ist lieb gemeint, aber \u2026\u201c Ich warf einen Blick auf Nira, die wieder mit halb ge-schlossenen Augen auf ihrer Decke lag. \u201eIch glaube, sie m\u00f6chte, dass ich bei ihr bleibe.\u201c<br \/>\nYarath setzte zu einer Erwiderung an, aber da kam Gabor zur\u00fcck.<br \/>\n\u201eDas ist leider das Beste, was ich auftreiben konnte\u201c, erkl\u00e4rte er und stellte den Kanister ab. \u201eB\u00e4h, das ist kein Wasser, sondern Schlamm!\u201c protestierte Branqo.<br \/>\nIch musste ihm recht geben. Es war gelblich braun und stank einfach widerlich. Keine hundert Pah-Geister brachten mich dazu, dieses Zeug zu trinken!<br \/>\n\u201eDa schwimmen ja W\u00fcrmer drin!\u201c, stie\u00df Talis angeekelt hervor.<br \/>\nB\u00e4h, tats\u00e4chlich, er hatte recht! Mir wurde so schlecht, dass ich meinen Becher fallen lie\u00df.<br \/>\n\u201eWenn wir diese Br\u00fche Nira einfl\u00f6\u00dfen, holt sie sich gleich die n\u00e4chste Krankheit\u201c, gab Yarath zu bedenken.<br \/>\nGabor hob die H\u00e4nde. \u201eRegt euch ab! keiner verlangt von euch, dieses \u2026 dieses Biotop runterzukippen! Wir gie\u00dfen das Wasser durch ein Tuch und kochen es anschlie\u00dfend ab.\u201c<br \/>\n\u201eAbkochen &#8230; geniale Idee\u201c, meinte Talis mit bei\u00dfender Ironie. \u201eAber die Streichh\u00f6lzer hatte Nira \u2013 und ihr Ruck\u00acsack ist v\u00f6llig durchn\u00e4sst! Den Elektrokocher kriege nicht mal ich wieder hin.\u201c<br \/>\n\u201eUnd wenn wir mit einem Brennglas &#8230;\u201c begann Arem zaghaft.<br \/>\nYarath lachte trocken. \u201eDurch dieses Bl\u00e4tterdach kommt keine Sonne, du Spa\u00dfvogel.\u201c<br \/>\n\u201eOkay, das n\u00e4chste Mal machen wir irgendwo Rast, wo das Waldsterben ein bisschen weiter fortgeschritten ist\u201c, seufzte Gabor.<br \/>\n\u201eWir k\u00f6nnten unsere Phaser nehmen, um ein Feuer anzuz\u00fcnden\u201c, schlug Yarath vor. \u201eWenn das nicht klappt, k\u00f6nnen uns nur noch die Propheten helfen.\u201c<br \/>\n\u201eDie Propheten waren heute nicht sehr freundlich zu uns, oder?\u201c, gab Branqo angriffslustig zur\u00fcck. \u201eJeden\u00acfalls w\u00fcrde ich das heute einen wahren Schei\u00dftag nennen!\u201c<br \/>\n\u201eDie Idee mit dem Phaser ist mir auch schon gekommen. Aber es d\u00fcrfte schwierig werden, da das Holz so feucht ist\u201c, gr\u00fcbelte Gabor. \u201eWenn man die Energie zu niedrig einstellt, wird es nicht brennen \u2013 stellt man sie zu hoch ein, macht es puff.\u201c Pl\u00f6tzlich leuchteten seine Augen auf und er sah mich eindringlich an. \u201eWenn einer von uns das hinkriegt, dann bist du es, Ilana!\u201c<br \/>\n\u201eWas, ich?\u201c \u00dcberrascht blickte ich in seine warmen braunen Augen, die in dieser Sekunde voller Vertrauen auf mir ruhten.<br \/>\n\u201eKeiner ist mit der Waffe so geschickt wie du.\u201c Mit einem L\u00e4cheln f\u00fcgte er hinzu: \u201eJedenfalls h\u00e4tte keiner von uns mit gefesselten H\u00e4nden seine Handschellen aufgeschmolzen, ohne ne-benbei seine H\u00e4nde zu vaporisieren.\u201c<br \/>\n\u201eIn Ordnung, ich probiere es\u201c, erwiderte ich und strahlte.<br \/>\nObwohl meine Freundin krank war, obwohl wir durch einen stinkenden Sumpf wanderten und die Cardassianer hinter uns her waren, ergriff ein warmes Hochgef\u00fchl Besitz von mir. Branqo hatte recht: Es war ein Schei\u00dftag. Doch Gabor schaffte es, ihn mir zu vers\u00fc\u00dfen.<br \/>\nAber dann fing ich einen Blick von Yarath auf, der alles andere als freundlich war.<\/p>\n<div style=\"padding: 10px 0 \"  class=\"interactive_bottom\"><div class='button_holder_left'><iframe allowtransparency=\"true\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" src=\"http:\/\/platform.twitter.com\/widgets\/tweet_button.html?url=http%3A%2F%2Fst-defender.de%2F%3Fp%3D148&amp;text=Star Trek &#8211; Resistance, Teil 2: Von Liebe und Krieg&amp;count=horizontal&amp;lang=de_DE  \" style=\"width:65px; height:21px;\"><\/iframe><\/div><div class='button_holder_left'><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=http%3A%2F%2Fst-defender.de%2F%3Fp%3D148&amp;layout=box_count&amp;show_faces=false&amp;width=65&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light&amp;height=65\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:65px; height:65px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter geht&#8217;s mit der der Saga um Lairis&#8216; Jugend beim bajoranischen Widerstand. 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